Herznah Blog


Tipps, Erfahrungen, Gedanken betreffend meiner Arbeit....

365 Minuten Achtsamkeit - Belohnung

365 Minuten Achtsamkeit
Nimm dir jeden Tag 1 Minute Zeit. Zeit für dich. Spüre in dich hinein, Was nimmst du wahr bei den Gedankensplittern zu dem heutigen Thema. Mit jedem Tag, mit jeder Übung, mit jeder Minute erfährst du immer mehr und mehr über dich...

Heute das Thema - Belohnung

Belohnung, Motivation, Ansporn

 

Belohnung ausgeschrieben...

 ...für die tollste Belohnung!

 

Wenn du dieses oder jeniges machst, bekommst du eine Belohnung.

Kennst du diesen Satz aus deiner Kindheit?

Tust ihn heute bei deinen Kindern auch anwenden?

 

Warum brauchen wir eine Belohnung?

Können wir die Dinge nicht einfach so tut, weil wir sie tun? Vielleicht sogar gerne.

Müssen wir mit Lockangeboten immer zum Tun animiert werden?

Eine Hausfrau bekommt ja auch keinen Bonus, nur weil sie die Wohnung so toll geputzt hat. Oder doch?

Ist es die Freude über die saubere Stube?

 

Gehört Belohnung zum Lernprozess?

Hunde bekommen Leckerlis, wenn sie folgsam waren. Mühe lohnt sich, ist das das Ziel?

Kinder haben Belohnungstafeln, den Arbeitern winken Prämien, beim Pizzabäcker ist die 10. Lasagne gratis, im Sport gibt es eine Medaille, Urlaub ist in Sicht.

Welche Art Belohnung kennst du noch?

 

Belohnung ist wichtig. Belohnung ist eine sichtbare, spürbare Anerkennung meiner Arbeit, meiner Bemühung. Meistens erfolgt sie materiell. Es reicht aber auch ein DANKE, eine Umarmung, ein Lächeln.

 

Was ist, wenn die erhoffte Belohnung ausbleibt? Habe ich zu wenig gemacht? Habe ich versagt? Was sind die Folgen?

 

Wie belohnst du dich?

Essen, neue Schuhe, Massage, neue Reifen fürs Motorrad, Bierchen?

Wann sagst du zu dir selbst - gut gemacht!

Kann zu viel Belohnung schaden?

 

Und was bekomme ich als Belohnung, wenn ich mein Leben gut gemeistert habe?

 

Belohnung, Anerkennung, Lob, Zeit für mich
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365 Minuten Achtsamkeit - Stress

365 Minuten Achtsamkeit
Nimm dir jeden Tag 1 Minute Zeit. Zeit für dich. Spüre in dich hinein, Was nimmst du wahr bei den Gedankensplittern zu dem heutigen Thema. Mit jedem Tag, mit jeder Übung, mit jeder Minute erfährst du immer mehr und mehr über dich...

Heute das Thema - Stress

Stress, Pustefix, Seifenblasen

 Hast du Stress...

 ...dann bist du selbst schuld. 

 

Das hat mir mal ein alter Mann gesagt.

Hatte er recht? 

 

Ich alleine entscheide tatsächlich über den Stress.

Wenn ich nicht in meiner Mitte bin, lasse ich mehr Stress zu. 

  • ich achte zu wenig auf meine Bedürfnisse
  • ich belohne mich zu wenig
  • ich verliere Überblick

Wenn ich nicht NEIN sagen kann, lasse ich Stress zu.

  • ich habe mehr Arbeit
  • ich überfordere mich
  • ich werde krank

Wenn ich schlechtes Zeitmanagement habe, lasse ich Stress zu.

  • ich mache alles auf den letzten Drucker
  • ich setzte meinen Körper unnötig in Alarmbereitschaft
  • ich mache keine Pause

Wann empfindest du Stress?

Wie beugst du Stress vor?

Hat dein Körper schon mal den Stecker gezogen?

Hast du daraus gelernt?

 

Und denk daran - keiner ist perfekt. Das Zusammensein ist an Weihnachten das wichtigste. Nicht der Weihnachtsbraten, die teuere Geschenke oder die Plätzchen. Geht spazieren, spielt Spiele, schaut alte Dias oder plant den nächsten gemeinsamen Urlaub. Zieht bequeme Kleidung an und setzt euch zu den Kindern auf den Teppich.

Oder mach Pause, setz dich in ein Kaffee und beobachte! Erkennst du was?

 

...hast du schon mal Seifenblasen im Winter gemacht?

 

Stress
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365 Minuten Achtsamkeit - Schlüssel

365 Minuten Achtsamkeit
Nimm dir jeden Tag 1 Minute Zeit. Zeit für dich. Spüre in dich hinein, Was nimmst du wahr bei den Gedankensplittern zu dem heutigen Thema. Mit jedem Tag, mit jeder Übung, mit jeder Minute erfährst du immer mehr und mehr über dich...

Heute das Thema - Schlüssel

Schlüssel, Schloss.

 Wieviele Schlüssel hast du...

 ...die zu keinem Schloss mehr passen?

 

Warum hebst du sie auf?

Welche Schlüssel sind dir besonders wertvoll? Hast du sie gut versteckt?

 

Schlüssel sind dazu da, um ein Schloss zu öffnen oder schliessen. Nur der, der den passenden Schlüssel besitzt, darf eintreten. Geheimnis, Schutz? Möchtest du was verbergen oder als deins markieren?

Gibt es versteckte Schlösser, die keiner sieht, tief in deinem Inneren? Zu deinem Herz?

Wann benutzt du eher den Schlüssel - um abzuschliessen oder um zu öffnen?

 

Was ist, wenn der Schloss gar kein Schlüssel braucht, für jeden zugänglich ist?

Was ist, wenn der "Schlüssel" nur ein Magnetstreifen ist, ein Codewort, ein Fingerabdruck?

Wenn es gar keine Schlösser gäbe, würden wir alles plündern? Die Würde, Respekt, Anstand verlieren? Unsere Neugier befriedigen und beim Nachbarn hineinschauen?

 

Wenn ich mehrere Schlüssel besitze, kann ich alle Schlösser knacken? Irgendeiner passt? Wenn ich alle Codes kenne, erobere ich die Herzen der Menschen reihenweise?

 

Was machst du bei Verlust?

Was ist, wenn sich jemand ungefragt Zutritt verschafft?

 

Wie fühlst du dich, wenn dir jemand ein Schlüssel überreicht, ein Code freigibt? Wie ist es, wenn man es dir wieder entzieht?

 

Nur wenn Schloss und Schlüssel ineinander passen, kannst du den Schloss öffnen?

Manche behaupten, Vagina ist ein Schloss, Penis ein Schlüssel...

 

Schlüssel, Angst, Veränderung
Schloss, Tür, Schlüssel
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365 Minuten Achtsamkeit - Stiefel

365 Minuten Achtsamkeit
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Heute das Thema - Stiefel

Stiefel, Nikolaus, 6.12.

 

Hast du ihn rausgestellt...

 ...den Nikolausstiefel?

 

Nur an einem Tag im Jahr wird diesem Schuhwerk so grosse Aufmerksamkeit gewidmet - heute, 6. Dezember. Da werden sie geputzt, geschmückt, gebastelt - die Stiefel und in der Nacht vom 5. auf den 6.12. rausgestellt.

 

Weisst du überhaupt warum? Oder warum hängen manche Menschen eher Socken auf?

Machst du einfach nur mit oder hat es tieferen Sinn für dich? Ist es eine Kindheitserinnerung?

Und was gehört in so ein Stiefel rein?

 

Oder sind eher die grossen Stiefel des Nikolaus gemeint, der am Abend zu den Kindern kommt und Süßigkeiten bringt? Und was hat der Knecht Ruprecht an seiner Seite zu tun?

 

Was für eine Geschichte bekommen deine Kinder als Erklärung?

 

 

Nikolaus, knecht ruprecht
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365 Minuten Achtsamkeit - Montag

365 Minuten Achtsamkeit
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Heute das Thema - Montag

Montag

 

Gehörst du zu den Menschen, die den Montag hassen?

Oder bist du einer von denen, die den Montag genauso ansehen, wie einen anderen Wochentag?

Ist für dich der Montag sogar Feiertag?

 

Kaum ein Tag wird kollektiv so negativ empfunden. Dabei kann er ja gar nichts dafür. Oder hat er sich doch vorgedrängelt und gefordert:"Ich will der erste sein"?

 

Hm, ergeht es allen Vorreitern und Erfindern genauso? Erst kritisch und missmutig anschauen und dann doch mitmachen. Vielleicht sogar neidisch sein auf soviel Mut? 

Möchtest du auch mal der Montag sein?

Oder doch lieber der Freitag, auf den man ewig wartet?

Oder der Mittwoch, so zwischendurch?

Oder der Sonntag, goldenes Kind, das es jedem Recht machen möchte?

Was für ein Typ bist du?

 

An welchem Tag wird bei dir in der Firma am meisten weggearbeitet? Montag?

Wenn der Montag schlecht ist - kann es sein, dass dir dein Job kein Spass macht? Vielleicht hast du generell ein Problem mit "Neuem"?

Vielleicht hast du am Wochenende deine Kräfte überschätzt und ein Schuldiger muss her?

 

Ich sehe dir jetzt schon schmunzeln...

Montag
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365 Minuten Achtsamkeit - Farbtupfer

365 Minuten Achtsamkeit
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Heute das Thema - Farbtupfer

Farbtupfer, Winterdepression

 Grau in grau...

 ...oder hast du heute schon einen Farbtupfer entdeckt?

 

Winterdepression macht sich breit. Wie ein Virus befällt sie in dieser Jahreszeit immer mehr Menschen.

Schütze dich!

 

Sorge in deiner Umgebung für bunte Farbtupfer!

Egal als farbige Kleidungsstücke, farbliche Akzente in der Wohnung oder leuchtende Obstsorten.

Überlege dir, welche Farbe am ehesten deine Laune heben kann und los.

 

Auch bei einem Spaziergang draussen oder auf dem Arbeitsweg begegnen dir mehr Farbtupfer als du denkst. Mach einfach die Augen auf :-))

Wie reagieren die Menschen auf dich, wenn du gelben Schal anziehst?

 

Öffne dich für dieses Experiment und beobachte die Veränderung in dir.

 

 

Winterdepression
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365 Minuten Achtsamkeit - Frische Luft

365 Minuten Achtsamkeit
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Heute das Thema - Frische Luft

Frische Luft, Winter, Fenster

 

Wie geht es deiner Nase...

 ...gerade jetzt, wenn die Temperaturen draussen sinken, wird die Nase durch die trockene Heizungsluft strapaziert.

 

Dabei ist die frische Luft für unsere Gehirnzellen so wichtig.

 

Deswegen schreibe ich heute nur ganz wenig.

Geh raus oder öffne einfach das Fenster und atme tief durch.

Was passiert?

Hustenanfall? Stechen?

Oder spürst du wie sich die Lunge richtig vollsaugt, wie ein Schwamm.

Atme 1 Minute lang ganz bewusst die frische Luft ein und beobachte die Auswirkung auf deinen Körper.

 

Viel Spass dabei.

 

Frische Luft, Rauchen
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365 Minuten Achtsamkeit - Dezember

365 Minuten Achtsamkeit
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Heute das Thema - Dezember

Dezember, Winter, Jahresende

 

Der letzte Monat im Jahr...

 ...das hört sich so endgültig an, irgendwie traurig.

 

Plötzlich ist der Dezember da und uns fallen noch tausend Dinge ein, die wir erledigen wollten in diesem Jahr. Zu spät. Nächstes Jahr vielleicht. Oder doch noch in Hektik verfallen, es in diesem Jahr noch schaffen zu wollen. In manchen Firmen ist der Dezember einer der stressigsten Monaten.

Was passiert, wenn der Monatsabschluss offen bleibt? Die eine oder anderen Zahlen nicht verfügbar sind?

Fällt dann die Weihnachtsfeier aus oder geht die Firma pleite?

 

Ist es eher der Wunsch rein, unbelastet ins neue Jahr zu gehen?

Dezember macht uns klar, dass alles vergänglich ist. Aufschieberitis rächt sich. Ich wollte doch...

Dezember ist geprägt durch Abschied, Loslassen, Beenden.

Dezember kann sehr düster sein, unsere Unzulänglichkeit kann uns in die Depression treiben.

 

Dezember kann aber auch sehr hell sein durch die vielen Lichter. Klarheit schaffen durch das Ruhen. Dezember kann sehr gesellig oder auch einsam sein.

 

Was bedeutet der Dezember für dich? Wie erlebst du ihn?

Stehst du mit deiner Meinung alleine da?

Flüchtest du in die Sonne?

Hat sich der Dezember für dich im Laufe der Jahre verändert?

 

Wie ist es in anderen Ländern, Kulturen - wie ist dort der Monat Dezember?

 

Höre in dich hinein, lass dich nicht von den Medien oder Mitmenschen beeinflussen. Wer weiss, vielleicht entdeckst du dein persönliches Happy End.

 

Dezember
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365 Minuten Achtsamkeit - Fragen

365 Minuten Achtsamkeit
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Heute das Thema - Fragen

Fragen, Antworten

 

Schon früh am Morgen geht es los...

 ...was soll ich anziehen?

Wie ist das Wetter?

Nehme ich Marmelade oder Honig?

 

Fragen begleiten uns den ganzen Tag und manchmal sogar in der Nacht. Hast du immer Antworten?

 

Es gibt sehr viele Möglichkeiten eine Antwort zu bekommen. Stellst du aber die richtigen Fragen? Manchmal bekommt man als Antwort: "Frag nicht so blöd." Wie fragt man blöd? Wenn ich die Antwort wüsste, würde ich doch nicht fragen. Es ist einfacher die Fragen der Kinder barsch abtun, als sich mit der kindlichen Perspektive auseinander zu setzten. Einerseits schicken wir die Kinder in die Schule, damit sie gebildet und schlau werden, andererseits blockieren wir es mit Ausreden oder stricktem Nein.

 

Möchtest du die Antwort überhaupt hören oder hast du Angst? Manche Menschen schleppen einige Fragen das ganze Leben lang mit sich mit und trauen sich nicht, die Frage zu stellen. Sie ist aber da und möglicherweise meldet sie sich immer wieder mit kleinen Stichen. Die Menschen merken gar nicht, dass sie sich mit dem Schweigen selber verletzen.Wenn die Stiche zu heftig werden suchen sie Hilfe beim Arzt. Die richtige Lösung?

Fragen stellen kann Ängste abbauen.

 

Sind Fragen wichtig? Wenn ich frage, erweitere ich mein Wissen. Bekomme Klarheit. Was ist, wenn meine Fragen falsch oder völlig inhaltslos beantwortet werden? Siehe Politiker.

Mit Fragen kann ich aber auch nerven oder jemanden kontrollieren, Zeit gewinnen. Mit Fragen kann ich Aufmerksamkeit bekommen. Mit Fragen kann ich neue Leute kennen lernen. Wenn ich frage, komme ich schneller ans Ziel.

 

Was hast du für Fragen?

 

Fragen, Antworten
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365 Minuten Achtsamkeit - Geduld

365 Minuten Achtsamkeit
Nimm dir jeden Tag 1 Minute Zeit. Zeit für dich. Spüre in dich hinein, Was nimmst du wahr bei den Gedankensplittern zu dem heutigen Thema. Mit jedem Tag, mit jeder Übung, mit jeder Minute erfährst du immer mehr und mehr über dich...

Heute das Thema - Werkseinstellung

Geduld, aushalten, Zeit

 

Den ganzen Tag soll man Geduld haben...

 ...Geduld haben bis man ins Bad kann, Geduld haben bis man an der Kreuzung mit dem Auto rauskommt, Geduld haben bis es Mittagessen gibt, Geduld haben bis der Bus kommt, Geduld haben bis die Kinder einschlafen, Geduld haben bis der Schlaf den Tag beendet.

 

Man soll sich in Geduld üben. Gelassen sein. Aber ständig?

 

Kannst du immer geduldig sein?

Gibt es Situationen, in denen deine Geduld arg strapaziert wird?

 

Geduld ist eine Eigenschaft ein Ereignis in Ruhe abzuwarten oder zu ertragen.

Im Wartezimmer beim Zahnarzt ist die Geduld nach paar Minuten weg. Unterm Sonnenschirm im Urlaub ist die Geduld mega lang.

Kann ich auch beim Meditieren die Geduld verlieren?

 

Wir sind es gewohnt, alles sofort zu erhalten. Auch deshalb, weil in unserer Gesellschaft die Technologien und die Strukturen vorhanden sind, um alles innerhalb kürzester Zeit bereitzustellen. All das trägt dazu bei, dass der Geduldsfaden heute äusserst dünn gesponnen ist.

 

In manchen Ländern ist der Umgang mit der Geduld völlig anders. Leben die glücklicher?

 

Wer geduldig ist, kommt im Leben weiter. Das ist wissenschaftlich belegt.

Ungeduldige Menschen haben häufig Schwierigkeiten, Ziele zu erreichen, da sie bei Hindernissen und Problemen schneller aufgeben. Bei Ungeduld schleichen sich häufig Fehler ein, Konflikte entstehen.

Ungeduld geht in Stress über und das ist Gift für unseren Körper.

Diese permanente Anspannung zehrt an der körperlichen und psychischen Verfassung.

 

Ist aber geduldig sein gleichzustellen mit Aufgeben? Einfach alles hinschmeissen?

Oft empfinden wir Geduld als vertane Zeit, da geht nichts. Ich kann lernen, die Pausen oder die Wartezeit anders, sinnvoll zu nutzen. Buch lesen, sich mit Spaziergang oder Kaffee belohnen, kurze Turnübung machen, das Gesicht in die Sonne strecken, Füsse hoch oder eben das vermeintliche Nichts aushalten.

 

Probiere es einfach oder melde dich zum nächsten Entspannungskurs an :-))

 

 

Herr, gib mir die Geduld eines Stuhles,

 

denn der muss auch mit jedem Arsch klar kommen!

 

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365 Minuten Achtsamkeit - Werkseinstellung

365 Minuten Achtsamkeit
Nimm dir jeden Tag 1 Minute Zeit. Zeit für dich. Spüre in dich hinein, Was nimmst du wahr bei den Gedankensplittern zu dem heutigen Thema. Mit jedem Tag, mit jeder Übung, mit jeder Minute erfährst du immer mehr und mehr über dich...

Heute das Thema - Werkseinstellung

Kinder, Werkseinstellung, Reset, Wiederholung

 

Das Leben wieder auf Werkseinstellung zurück drehen...

 ...wäre es wünschenswert?

 

Wenn das Handy spinnt, der Computer Funktionen durcheinander bringt, der Fernseher farbige Schleier aufweist - dann ist manchmal das Zurückstellen auf Werkseinstellungen hilfreich.

 

Wenn unseres Leben aus den Fugen gerät, wenn wir in einem Hamsterrad unsere Runden drehen, wenn unsere Gedanken in einer Warteschleife stecken - wäre es hilfreich eine Werkseinstellung durchzuführen?

Alle Erfahrungen, die schönen Momente, das mühsam Erlernte auch die schlimmen Erlebnisse - alles weg. Wieder von vorne anfangen.

 

Manche Menschen erleben es tatsächlich. Nach einem Unfall oder Hirninfarkt müssen die Schritt für Schritt wieder in das Leben zurückfinden. Wie ist das?

 

Erlebt jeder Mensch, wenn er älter wird auch eine langsame Werkseinstellung? Wieder gefüttert werden, Windeln, Sprache weg.

 

Was würdest du anders machen, wenn es möglich wäre?

Wenn du die Bilder von früher anschaust, was geht in dir vor?

Freude, Stolz, Trauer?

 

Auch wenn wir es uns manchmal sehnlichst wünschen, die Zeit anzuhalten oder zurückdrehen - das Leben geht weiter.

Und auch wenn es manchmal weh tut, schau nach vorn und LEBE!

 

Trauer, Tod, Vater
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365 Minuten Achtsamkeit - Genuss

365 Minuten Achtsamkeit
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Heute das Thema - Genuss

Genuss, Duft, Glück

 

Geniessen, kannst du das?

Kennst du diese Gefühl - glücklich, mit sich und der Welt zufrieden sein?

 

Wir können geniessen, wenn mindestens ein Sinnesorgan positiv angesprochen wird.

Duft der heissen Schokolade, Wärme der Kuscheldecke, Nähe eines geliebten Menschen, Klang eines Musikstücks, Geschmack des Rindersteaks.

 

Was sind deine Genussmomente?

Gibt es Jahres abhängige Unterschiede?

 

Bist du überhaupt noch fähig Genuss zu empfinden? Pessimisten und depressive Menschen haben Schwierigkeiten damit. Können es aber wieder lernen.

Stress ist Genusskiller. Entspannte Menschen können wunderbar geniessen.

Freude an Kleinigkeiten und Begeisterungsfähigkeit helfen beim geniessen können.

 

Kann man beim Einkaufen oder beim Sport geniessen? Gibt es Unterschied zwischen Männern und Frauen?

 

Geniessen kann ein Lebensprinzip sein.

Wer sich das Geniessen erlaubt, nimmt sich Zeit für sich, lässt das Schöne in seinem Leben zu, lebt bewusster und sorgt sich um sich selbst und seine Bedürfnisse. Und das in allen Lebensbereichen - im Kulturellen und Sozialen, bei Bewegung und Entspannung, bei Essen und Trinken.

Der Geniesser gestaltet seine Umgebung so, wie sie gut für ihn ist. Er wählt gezielt Genussobjekte aus, geht sowohl sinnlich als auch sinnvoll mit ihnen um – er weiss, wann es genug ist. 

 

Genuss ist für manche Menschen ein Lebensmotto geworden. Genuss ist die neue Langsamkeit.

Es gibt Slow food, Slow Living, Slow Seeeeeeex...

 

 

Essen, Genuss
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365 Minuten Achtsamkeit - Wünsche

365 Minuten Achtsamkeit
Nimm dir jeden Tag 1 Minute Zeit. Zeit für dich. Spüre in dich hinein, Was nimmst du wahr bei den Gedankensplittern zu dem heutigen Thema. Mit jedem Tag, mit jeder Übung, mit jeder Minute erfährst du immer mehr und mehr über dich...

Heute das Thema - Wünsche

Wünsche, Ziele, Selbstwert

 

Du hast drei Wünsche frei...

 ...welche wären es?

 

Eine Fee, ein Flaschengeist erfüllt in Märchen Wünsche. Wer erfüllt sie im realen Leben?

Die Bank? Die Lottofee? Die Hilfsorganisation? Die Mama?

Oder bist es am Ende doch nur du selbst?

 

Manche Wünsche kannst du dir im Fachmarkt, im Internetshop erfüllen. Manche auf einer Onlineagentur. Manche Wünsche sind realistisch, manche völlig überzogen. Manche sind unbezahlbar oder die Erfüllung ist schlichtweg unmöglich.

 

Ist ein Wunsch eine Antriebskraft? Ein Ziel?

Bekommst du immer das, was du dir wünschst?

Formulierst du deine Wünsche klar und deutlich?

Bist du vielleicht wunschlos?

 

Kinder malen oft ihre Wünsche auf. Ist ein Wunsch, der bildlich dargestellt wird, leichter zu erreichen?

Manche Menschen machen sich einen Plan, wie der Wunsch Realität werden soll. Das erste Auto - Teil ich, Teil Eltern, Teil Bank. Machst du dir auch solche Pläne?

 

Was ist mit Wünschen wie: Gesund bleiben, einen Abschluss schaffen, aufhören mit Rauchen, Abnehmen?

Bist du schon mal gescheitert, hat sich dein Wunsch nicht erfüllt? Hast du es nochmal probiert?

 

Manche Wünsche werden sogar im Traum erfüllt. Da kannst du schon mal erleben, wie es sich anfühlt.

Manche Wünsche tarnen sich im Traum als Fall in die Tiefe oder wir fliegen. Traumdeutung ist ein spannendes Thema.

 

Wenn dir andere Menschen "Guten Tag" wünschen - ist es auch so gemeint? Sind deine Wünsche für die anderen immer ehrlich? Kann man auch was negatives wünschen?

 

Wir haben bald Weihnachten - wünsch dir was...

 

 

Wünsche, Buch, Ziele
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365 Minuten Achtsamkeit - Vorfreude

365 Minuten Achtsamkeit
Nimm dir jeden Tag 1 Minute Zeit. Zeit für dich. Spüre in dich hinein, Was nimmst du wahr bei den Gedankensplittern zu dem heutigen Thema. Mit jedem Tag, mit jeder Übung, mit jeder Minute erfährst du immer mehr und mehr über dich...

Heute das Thema - Vorfreude

Vorfreude, Wünsche, Ziel

 

Vorfreude ist die schönste Freude...

Gibt es einen besseren Motivator wie die Vorfreude?

 

Die Aussicht auf was Schönes lässt uns alle Reserven mobilisieren, die Glückshormone spielen verrückt und wir können den Tag kaum erwarten, wenn die Freude endlich da ist.

 

Gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit strahlen nicht nur die Kinderaugen vor lauter Erwartung auf Geschenke. Vorfreude begleitet uns zum Glück nicht nur in der Weihnachtszeit, sie begleitet uns das ganze Jahr durch.

Vorfreude ist Erwartung einer Belohnung für die ganze Mühe, das Entbehren, das Durchhalten, das Aushalten.

 

Vorfreude auf die Geschenke.

Vorfreude auf den Freitag.

Vorfreude auf den Urlaub.

Vorfreude auf das neue Auto.

Vorfreude auf ein Wiedersehen.

Vorfreude auf das Baby.

Vorfreude auf ein erotisches Erlebnis.

Vorfreude auf ein leckeres Essen.

Vorfreude auf Heilung.

Vorfreude auf ein bestimmtes Ereignis.

 

Vorfreude ist begleitet mit genauen Vorstellungen, Bildern, Gefühlen, Emotionen. 

 

Vorfreude ist meist zeitlich begrenzt. Ist dann der Tag da, bekommen wir die Belohnung, sind wir glücklich. Tritt das erwartete Ereignis nicht ein, erleben wir Enttäuschung, es entstehen seelische Narben, Frust macht sich breit. Manche resignieren, aufgeben.

 

Was hast du für Erfahrungen mit Vorfreude gemacht? Wie oft ist das Ende positiv gewesen, wie oft wurdest du enttäuscht?

Hat es dein Leben beeinflusst?

 

War die Vorfreude vielleicht in deinen Vorstellungen grösser als das Ergebnis? Hast du dich zu früh gefreut? Zögerst du die Vorfreude manchmal ein bisschen hinaus oder bist du ungeduldig?

Ist die Vorfreude beim ersten mal grösser?

 

Wie langweilig wäre aber das Leben, gäbe es die Vorfreude nicht.

Schön, dass uns der Alltag immer wieder Möglichkeiten der Vorfreude bietet.

 

Und da die Vorfreude irgendwie auch die Wegbereiterin für spätere schöne Erinnerungen ist, ist sie gleichzeitig eine doppelte Freude.

Also freu dich!

 

Vorfreude, Glück, Enttäuschung
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365 Minuten Achtsamkeit - Flucht

365 Minuten Achtsamkeit
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Heute das Thema - Flucht

Flucht, Weglaufen, Angst

 

Fast jeden Tag sind wir auf der Flucht...

 

 

Wir flüchten vor der Kälte in die Wärme.

Wir flüchten von der Arbeit ins Wochenende.

Wir flüchten den Problemen davon.

 

Flucht ist ein Urinstinkt. Regiert von der Angst. Es ist ein Davonlaufen vor der Gefahr, Versuch sich in Sicherheit zu bringen. Meist völlig unüberlegt, chaotisch. Weit weg von der Situation, in der ich mich unwohl fühle. Projiziert auf unseren Alltag, hat die Flucht viele Gesichter, maskiert sich gerne.

 

Hast du es auch schon mal erlebt? 

Den Wunsch die Decke über den Kopf ziehen und Ruhe haben?

Am liebsten wie eine Maus im nächsten Loch verschwinden?

Unsichtbar sein?

Was waren es für Situationen und was hast du tatsächlich gemacht?

Flüchtest du von dir selbst?

 

Warum fällt es uns so schwer, zu unseren Gefühlen und Entscheidungen zu stehen? Eher laufen wir weinend davon, werden wir laut, erheben die Faust. Unfähig die richtigen Worte zu formulieren. Weg, weg, weg.

 

Stehen zu bleiben und der Gefahr ins Gesicht sehen. Unmöglich? Warum?

Dem Chef in die Augen schauen und höflich aber bestimmt die eigene Meinung vertreten.

Ohnmächtig über die Ungerechtigkeit es zu äussern anstatt zu schlucken.

 

Hat es was mit Selbstwertgefühl zu tun? Sind wir als Kinder selten oder nie zur Wort gekommen? Sind wir zu gutmütig oder harmoniesüchtig?

 

Wie gehst du mit Menschen um, die das genaue Gegenteil sind? Mutig? Herrisch? Keine Angst? Tragen die vielleicht eine Maske und versuchen die eigene Unsicherheit überspielen, übertönen.

 

Hält dich jemand fest, wenn du flüchten magst? 

Hilft die Flucht?

Stell dich heute der Flucht und komme an!

Schutzengel, Motorrad
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365 Minuten Achtsamkeit - Sichtweise

365 Minuten Achtsamkeit
Nimm dir jeden Tag 1 Minute Zeit. Zeit für dich. Spüre in dich hinein, Was nimmst du wahr bei den Gedankensplittern zu dem heutigen Thema. Mit jedem Tag, mit jeder Übung, mit jeder Minute erfährst du immer mehr und mehr über dich...

Heute das Thema - Sichtweise

Sichtweise, Perspektive

 

Deine Sichtweise...

 ...auf bestimmte Dinge, wie ist die?

Stimm sie mit der Sichtweise den anderen überein?

 

Betrachtest du die Probleme und Lösungen aus mehreren Perspektiven?

Bist du mit deiner Meinung, deiner Ansicht zu einem bestimmten Thema allein? 

Hast du mehrere Blickwinkel oder eher einen Tunnelblick?

Dieses typische: "Glas halb voll, halb leer". Was sagst du?

Lässt du dich täuschen?

 

Dein Herz - beeinflusst es deine Sichtweise?

Männliche und weibliche Sichtweise?

Wenn du deine Augen zumachst - verändert sich deine Sichtweise auf ein Thema?

 

Wenn die anderen deine Ansichten nicht teilen, wie reagierst du?

Kannst du deine Meinung, deine Sichtweise plausibel erklären? Traust du dich?

 

Heute mag ich gar nicht so viel schreiben.

Versuch einfach einen Tag lag deine Sichtweise auf die alltäglichen Dinge verändern und nehme die Signale, Gefühle, Veränderungen bewusst wahr.

  • laufe ein Stück deines Weges rückwärts
  • benutze Treppe statt Lift
  • trinke erst Wasser und dann Kaffee oder umgekehrt
  • ziehe die Schuhe andersrum an und laufe Stück
  • Summe oder singe ein Lied
  • putze die Zähne vor dem Duschen
  • tausche für eine Nacht die Bettseite
  • lese die Zeitung von hinten
  • grüsse alle fröhlich
  • ...
Schutzengel, Motorrad
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365 Minuten Achtsamkeit - Narben

365 Minuten Achtsamkeit
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Heute das Thema - Narben

Narben, Zeichen, Körper, Schwangerschaft

 

Sind deine Narben sichtbar...

Im Laufe des Lebens bekommen wir sie - die Narben.

Die sichtbare Narben, äusserliche durch Unfälle, Operationen, Krankheiten, Gewichtszunahme, Alter, selber beigefügt oder durch einen Tätowierer.

Die unsichtbare Narben auf der Seele, im Herzen.

 

Welche machen uns mehr zu schaffen.

Mit welchen komme ich gut klar. Für welche schäme ich mich.

 

Warum fügen sich manche Menschen bewusst Narben zu? Was ist die Aussage dahinter? Gibt es eine?

Narben sind eine Erinnerung an ein Ereignis. Lebenlang. Ein Teil von uns. 

Wie gehst du mit diesen Erinnerung um? Nimmst du sie an oder verdrängst du sie?

Manche Narben verheilen sehr gut, manche gehen immer wieder auf.

Bist du durch deine Narben ausgegrenzt?

Bist du in deiner Bewegung (auch gefühlsmässig) eingeschränkt?

Fühlst du dich gezeichnet? Gebrandmarkt?

 

Blockieren deine Narben den Energiefluss in deinem Körper?

Spürst du deine inneren Narben? Schmerzen die?

 

Für die äusserlichen Narben gibt es jede Menge Hilfsmittel, diese geschmeidig, klein, unsichtbar zu machen.

Wie kann ich die innerlichen heilen?

Entdeckst du mit dem fortschreitenden Alter Narben, die in deiner Kindheit entstanden sind?

 

Setze dich mit deinen Narben auseinander, mit den Geschichten die dahinter stecken. Versöhne dich mit ihnen, nimm sie an. Sie gehören zu dir, zu deiner Vergangenheit. Erst wenn wir sie lieben, hören sie auf zu schmerzen.

 

Schutzengel, Motorrad
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365 Minuten Achtsamkeit - Weiblichkeit

365 Minuten Achtsamkeit
Nimm dir jeden Tag 1 Minute Zeit. Zeit für dich. Spüre in dich hinein, Was nimmst du wahr bei den Gedankensplittern zu dem heutigen Thema. Mit jedem Tag, mit jeder Übung, mit jeder Minute erfährst du immer mehr und mehr über dich...

Heute das Thema - Weiblichkeit

Frau, weiblich, Jana

 

Bist du gerne eine Frau...

 ...oder wärst du gerne ein Mann?

 

Was bedeutet überhaupt: "weiblich" zu sein. Ist das grosser Busen, lange Haare und Schmollmund?

Sind die Models mit Grösse 32 weiblich?

Bedeutet weiblich eher die Eigenschaften zu besitzen, die einer Frau zugeschrieben werden? Weinen, viel Reden, zickig sein...

Weich, anschmiegsam, sorgend.

 

Können auch Männer weiblich sein? Damit meine ich jeden Mann, nicht nur die Homosexuellen. Vererbt nicht jeder Mann auch ein Teil von seiner Mutter? Wie macht sich dies bemerkbar? Versuchen es die Männer zu verbergen?

Ist es aber gerade nicht diese mentale Stärke, die von den Frauen kommt? 

Obwohl Frauen sehr oft ihre Schwächen zugeben oder zeigen, sind sie sehr stark.  

Wenn ein Mann weint, seine Schwäche zugibt - ist es seine weibliche Seite?

Dürfen wir in der heutigen Gesellschaft weiblich sein? In welchen Jobs ist Weiblichkeit verpönt und warum?

 

Warum leben so wenig Frauen ihre Weiblichkeit aus.

Vielen Frauen ist gar nicht bewusst, dass sie mit Ablehnung der eigenen Weiblichkeiten für ihre monatlichen Schmerzen selbst verantwortlich ist. Wenn ich den wiederkehrenden Rhythmus als Zeichen der Weiblichkeit annehme, es akzeptiere, werden die Schmerzen weniger.

Wenn ich lerne meinen Körper zu mögen, so wie er ist, wenn ich meinen inneren Frieden gefunden habe, dann lebe ich Weiblichkeit.

Wenn ich auf mich achte, mich pflege, habe ich eine weibliche Ausstrahlung. Auch mit schlankem Körper und flacher Brust. 

 

Wie ist es mit dir? 

 

Mehr zur Weiblichkeit unter Gynäkologischen Hypnose.

 

 

Weiblichkeit, Frau, Herznah
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365 Minuten Achtsamkeit - Traurigkeit

365 Minuten Achtsamkeit
Nimm dir jeden Tag 1 Minute Zeit. Zeit für dich. Spüre in dich hinein, Was nimmst du wahr bei den Gedankensplittern zu dem heutigen Thema. Mit jedem Tag, mit jeder Übung, mit jeder Minute erfährst du immer mehr und mehr über dich...

Heute das Thema - Traurigkeit

Traurigkeit, Meditation, Tod

 

Ist es dieses Grau in der Seele...

 ...dieser Schmerz in der Brust?

 

Woher kommt die Traurigkeit?

Wie merke ich es, dass ich traurig bin?

Kann die Traurigkeit positiv sein?

Kann man einfach nur so traurig sein oder gehören automatisch die negativen Erlebnisse dazu?

Ist Traurigkeit eine Krankheit?

Wie lange dauert sie? Ist sie heilbar? Gibt es Medikamente?

 

Meistens spüren wir die Traurigkeit wenn:

  • jemand gestorben ist, der uns nah stand
  • eine schwere Krankheit diagnostiziert wird
  • wir Liebeskummer haben
  • wir nicht dazugehören
  • wir immer gegen eine imaginäre Mauer rennen
  • wir unglücklich sind
  • wir uns benachteiligt fühlen

 

Kann man pauschal sagen, immer dann, wenn uns die Liebe fehlt? Vor allem die Selbstliebe?

Ist Einsamkeit die Schwester der Traurigkeit?

Empfinde ich die Traurigkeit in den dunklen Monaten stärker?

Ziehe ich andere Kleidung an, wenn die Traurigkeit da ist?

Verändere ich meinen Tagesablauf?

 

Ist die Traurigkeit fest verbunden mit Verlust?

Gibt es verschiedene Phasen?

 

Welche Formen der Traurigkeit hast du schon erlebt und wie war deine Erfahrung? Was hat die geholfen, wieder Freude zu empfinden?

Würde mich über einen regen Austausch freuen.

 

 

Traurigkeit, Trauer, Verlust
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365 Minuten Achtsamkeit - Jammern

365 Minuten Achtsamkeit
Nimm dir jeden Tag 1 Minute Zeit. Zeit für dich. Spüre in dich hinein, Was nimmst du wahr bei den Gedankensplittern zu dem heutigen Thema. Mit jedem Tag, mit jeder Übung, mit jeder Minute erfährst du immer mehr und mehr über dich...

Heute das Thema - Jammern

Jammern, klagen, Herz

 

Hast du dich heute schon ertappt...

 ...wie oft hast du heute schon geseufzt oder dich über irgendetwas beschwert?

Über das Wetter, die Kinder, die anderen Autofahrer, das Essen.

 

Können wir überhaupt ohne?

Können wir mal so wie es ist zufrieden sein?

Klagen über Klagen, Tag ein, Tag aus.

Meistens nehmen wir das Negative viel stärker wahr wie das Positive. Sind wir so gepolt? Sind die negativen Schlagzeilen daran schuld? Wer hat uns das beigebracht?

Merken wir überhaupt, dass das Jammern die Situation nicht besser macht, nicht verändert?

Manche Menschen versuchen sich im Jammern sogar übertrumpfen. "Das ist ja harmlos, mir ist was viel schlimmeres passiert."

 

Durch das jammern bekommen wir Aufmerksamkeit, Zuwendung, vielleicht sogar Trost. Unser Leid scheint dadurch leichter. Das ist aber nur am Anfang. Je mehr wir jammern, umso mehr drängen wir uns selbst in die Opferrolle. Überlassen unser Schicksal den anderen. Die sind dann natürlich Schuld, wenn wir zum wiederholten Mal die Prüfung versemmeln.

Möchtest du Opfer sein?

Manchmal wenden sich die Menschen von einem Jammerer eher ab.

Was möchtest du wirklich durch das jammern sagen?

"Keiner mag mich" - Ich wünsche mir mehr Liebe.

"Zu viel Stress im Job" - Ich bin überfordert, hätte gerne mehr Zeit.

 

Jammern Frauen mehr als Männer?

Ist aber jammern nicht befreiend für die Seele? Einmal so richtig jammern und gut ist?

 

Ziehen dich ständig jammernde Menschen mit herunter?

 

Beobachte dich einen Tag lang. Frage dich schon bei dem kleinsten Jammeranfall dich selbst: "Was stört mich jetzt wirklich?" Vielleicht schreibst du es dir auf. Sei ehrlich zu dir.  Überlege dann, was dir jetzt helfen könnte, die Situation zu lösen und TUE es!

 

Viel Spass dabei :-)) 

 

Schutzengel, Motorrad
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365 Minuten Achtsamkeit - Familie

365 Minuten Achtsamkeit
Nimm dir jeden Tag 1 Minute Zeit. Zeit für dich. Spüre in dich hinein, Was nimmst du wahr bei den Gedankensplittern zu dem heutigen Thema. Mit jedem Tag, mit jeder Übung, mit jeder Minute erfährst du immer mehr und mehr über dich...

Heute das Thema - Familie

Schutzengel, Angst, Gefahr, Engel

 

Was bedeutet für dich Familie...

 ...sind es paar nervende Verwandte oder ist ein Schoss, in dem du dich wohlfühlst?

 

Gerade jetzt vor Weihnachten werden wir quasi gezwungen an die Familie zu denken. Geschenke für die Lieben zu besorgen. Sind alle in der Familie tatsächlich so lieb?

Was bedeutet für dich Familie?

Hast du eine?

Möchtest du eine?

Sind die Blutsverwandten deine Familie oder eher deine Freunde?

 

Weisst du, dass das Wort Familie ursprünglich von dem Wort Haus kommt? Und das es noch früher eher eine Bedeutung als Diener, Sklave hatte?

Wie definierst du also Hausfrau, Hausherr?

 

Noch heute ist die Meinung, dass der Herr des Hauses, das sagen hat und alle sich unterordnen müssen, weit verbreitet. 

Oft wird es immer noch mit Gewalt zementiert.

Haben wir uns nicht weiterentwickelt?

Sind wir immer noch Sklaven oder freie Menschen?

Was für Rolle hast du innerhalb deiner Familie?

Gibt es Traditionen?

Steht die Familie hinter dir?

 

Rechtlich gesehen, besteht eine Familie aus einem Elternpaar oder einem Elternteil und mindestens einem Kind bestehende Lebensgemeinschaft.

Ohne Kinder keine Familie?

 

Hast du eine Familie geheiratet? Bist du dort willkommen?

Was denkst du über:

Familie verlassen, eine arme Familie, Königsfamilie, gute Familie?

Hat die Familie noch Zukunft?

Und ob du es wahrhaben möchtest oder nicht, auch Schwiegereltern sind deine Familie!

 

Vielleicht möchtest du jetzt in einem Fotoalbum blättern, dir alte Videos anschauen oder den Bruder anrufen....

 

 

Schutzengel, Motorrad
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365 Minuten Achtsamkeit - Herzmauer

365 Minuten Achtsamkeit
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Heute das Thema - Herz/Herzmauer

Herz, Herzmauer, Liebe

 

Trägt dein Herz einen Panzer...

...ich meine einen emotionalen, nicht krankheitsbedingten.

 

Hast du schon mal was Negatives erlebt?

Hast du dir danach eine Mauer gebaut, die dich vor weiteren Verletzungen schützen soll?

 

Angeblich haben 8 von 10 Menschen eine Herzmauer. Eine Herzmauer ist aus eingeschlossenen Emotionen gebaut. Enttäuschte Liebe - ein Stein. Bestrafung - ein Stein. Kritik - ein Stein. Trauer - ein Stein. Zurückweisung - ein Stein. Ablehnung - ein Stein...

 

Wenn es ganz schlimm kommt, ist die Herzmauer aus Metall. Bei leichteren psychischen Verletzungen kann sie aus Glas sein.

 

Hast du bei negativer Äusserung eines anderen Menschen schon mal einen Stich ins Herz gespürt? Bist du bei einer neuen Liebe vorsichtiger? Besitzt du vielleicht schon ein kaltes Herz, weil die seelischen Verletzungen so gross waren?

 

Das Herz hat seine eigene Inteligenz. Es kann denken, fühlen und sich erinnern.

Wenn ich jemanden mag, sendet mein Herz positive Signale rüber. Positive Energie. Wird diese nicht angenommen oder wird sie womöglich zurückgeschleudert, entstehen weitere Schutzschilder. 

 

Wenn ich jemanden liebe, öffne ich mein Herz. Darum sind die Verletzungen bei liebenden so stark. Manche Menschen sterben sogar am gebrochenen Herz.

 

Mit einer fest verschlossener Herzmauer kann ich gar keine Liebe mehr geben. Werde Gefühlskalt. Bin gar nicht mehr in der Lage Emotionen frei zu lassen. Auch das hält ein Herz nicht lange aus.

 

Wenn das Herz durch die Liebe nicht gewärmt wird, macht sich innere Leere breit. Die erste Depression ist da.

 

Ein eingeschlossenes Herz kann nicht atmen, wird sich weigern die Energie in den Körper zu schicken, geht ein, gibt auf.

 

Egal, wie verfahren die Situation aber auch ist, es gibt Hoffnung.

Egal, wie hoch die Mauer auch ist, auf einmal sitzt oben einer und pfeift fröhlich. Oder strahlt so viel positive Energie, dass deine Mauer schmilzt. Rollt so viel Liebe entgegen, dass deine Mauer zerfällt.

 

Du musst jedoch nicht auf diesen "Ritter" warten. Du kannst mit Hilfe der Hoffnung, Zuversicht, Freude und Selbstliebe deine Herzmauer abtragen und glücklich sein.

 

Oder du wendest den Emotionscode an. :-))

 

Emotionscode, Herzmauer
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365 Minuten Achtsamkeit - Glaube

365 Minuten Achtsamkeit
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Heute das Thema - Glaube

Glaube, Religion, Vertrauen

 

An was oder wen glaubst du...

 ...ist Glaube gleichzusetzen mit Religion?

 

Glauben im religiösen Sinn heisst, ich vertraue. Ich gebe mich hin. Ich denke genauso. Wenn ich gläubig bin, bin ich unmündig? Gebe ich mein Leben in andere Hände und hoffe, dass es gut kommt? Wenn man sich mit den verschiedenen Religionen befasst, stellt man fest, dass fast alle mit Liebe, Respekt, Wertschätzung zu tun haben.

 

Wenn ich sage: "Ich glaube an....", finde ich nur die Person, Gestallt super? Bin ich gleichzeitig mit allem einverstanden, was über ihn/das geschrieben wurde? Was wer angeblich gesagt hat? Wenige "Götter" kennt man persönlich. Wer weiss schon ganz genau, was er tatsächlich gesagt hat und wie es die anderen verstanden haben.

 

"Ich bin nur dafür verantwortlich, was ich sage. Nicht für das, was du verstehst."

 

Meistens sind es Überlieferungen und uralt. Vermischt mit unzähligen Meinungen anderer. Oft wird Religion und der Glaube missbraucht um eigene Meinung zu verbreiten und durchzusetzen - Macht. Hat es dann immer noch was mit der Liebe und gegenseitigem Respekt was zu tun?

 

Die Familienrezepte sind auch uralt und damals bestimmt sehr lecker. Die wenigsten kann ich aber tatsächlich heute 1 zu 1 nachkochen. :-))

 

Kann ich nur ein bisschen glauben?

Muss ich glauben?

Brauche ich den Glauben, weil ich sonst verloren bin, haltlos ohne Struktur? Warum fällt es den Menschen so schwer, an sich selbst zu glauben.

Ist Glaube ein Anhimmeln, Aufschauen? Möchte ich auch so sein? Ein Abbild, eine Kopie?

Gibt mir Glaube Hoffnung?

Grenze ich mich ab?

 

Glaube im religiösen Sinn ist was festes. Oft bekennt man sich sogar schriftlich dazu und zeigt öffentlich die Gruppenzugehörigkeit.

 

Glauben - das ist was völlig haltloses, verschwommenes, unsicheres.

"Ich glaube, dass morgen die Sonne scheint."

Ha, wer weiss es schon? Auch der Meteorologe kann mir keine Garantie geben.

Dieser Glaube ist eine Überzeugung, die nicht an Fakten oder Beweisen basiert, sondern aus einem Gefühl entsteht. Auch wenn ich fest überzeugt bin. Glaube ich nur das, was ich sehen, hören, fühlen oder schmecken kann?

Meistens nehmen wir nur an, dass es so ist oder wird.

Ist es doch der Religion ähnlich?

 

In der Hypnosetherapie ist der Glaube an sich selbst, der Glaube an das unmöglich Mögliche ganz wichtig.

Schon meine Oma hat gesagt: "Glaube versetzt Berge."

 

Egal welches Glaube - alle basieren auf Vertrauen! Ist einmal Vertrauen weg....

 

Hypnose, Glaube, Vertrauen
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365 Minuten Achtsamkeit - Kuss

365 Minuten Achtsamkeit
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Heute das Thema - Kuss

Kuss, Lippen, Begrüssung

 

Lippen aneinander pressen...

 ...oder viel mehr?

 

Welche Bedeutung hat ein Kuss für dich?

Ist es ein Zeichen der Liebe, Zuneigung?

Küsst du leidenschaftlich, verhalten, zart?

Auf die Backe, Stirn oder Mund?

Von wem möchtest du geküsst werden?

Was für Küsse magst überhaupt nicht?

Lässt du dich von jedem küssen?

Wie reagierst du, wenn dich die Grosskinder nicht küssen möchten?

 

Weisst du, was Luftkuss, Nasenkuss, Intimkuss, Bruderkuss oder Handkuss ist?

Warum küssen sich Frischvermählte?

Was empfindest du, wenn sich 2 Männer küssen?

 

Kuss kann gesundheitsfördernd sein. Immunsystem und Herz werden gestärkt. Menschen mit hohem Blutdruck sollten vorsichtig sein, denn Küssen treibt den Blutdruck hoch. Allerdings können über den Speichel Krankheiten übertragen werden.

 

Hattest du schon mal Knutschfleck?

 

Zwei Drittel der Menschen sollen den Kopf beim Küssen auf die rechte Seite drehen. Du auch?

 

Wie war dein erster Kuss?

Wieso sind die Kinder eifersüchtig, wenn sich Eltern küssen?

Es gibt im Internet sogar Kussanleitung!

 

Küssen beschäftigt sogar Gerichte. Weisst du, dass in Indonesien, Indien und sogar Russland Küssen in der Öffentlichkeit verboten ist?

Es gibt ganz skurrile Gesetze:

In Frankreich darf aus Sicherheitsgründen auf Bahnübergängen nicht geküsst werden.

In England sind manche Bahnhöfe zur Kussfreien Zone erklärt worden, damit die Abschiedsszenen kurz gehalten werden.

Sogar Italiener haben in manchen Dörfern Kussverbot.

Und natürlich die Staaten - in Nevada ist Schnurrbart-Trägern untersagt, eine Frau zu küssen. Im Bundesstaat Michigan darf ein Mann laut Gesetz seine Frau nicht am Sonntag küssen. In Florida dürfen Männer generell nicht die Brüste ihrer Ehefrau küssen. In Iowa sind Küsse in der Öffentlichkeit zwar erlaubt, sie dürfen aber nicht länger als fünf Minuten dauern.

 

Ist Küssen bei uns strafbar? Ja durchaus! Kuss kann als sexuelle Belästigung gelten. In den Thermalbädern entscheidet der Bademeister, ob Küssen erlaubt ist. In der Hausordnung des Thermalbad Schinznach heisst es: "Bitte verzichten Sie aus Rücksicht auf andere Badegäste jeglichen Alters auf den Austausch von Zärtlichkeiten."

 

Also liebe Leute, passt auf, wenn jetzt dann in der Weihnachtszeit über der Tür ein Mistelzweig hängt!

 

 

Schutzengel, Motorrad
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365 Minuten Achtsamkeit - Schutzengel

365 Minuten Achtsamkeit
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Heute das Thema - Schutzengel

Schutzengel, Angst, Gefahr, Engel

 

Schutzengel und Angst...

 ...ein Paar?

 

Die Angst warnt uns vor Gefahr. Der Schutzengel muss es ausbaden, wenn wir auf die Angst nicht hören. Ist der Schutzengel eine Art Notbremse?

Beide arbeiten Hand in Hand, beide sind ein Teil von uns, auch wenn wir an vielleicht an Engel nicht glauben.

 

Hast du einen Schutzengel?

Wie sieht er aus?

Hat er einen Namen?

Hat er bei dir viel zu tun?

In welcher Situation hast du ihn bewusst wahrgenommen oder gesagt: "Da hatte ich einen Schutzengel."

Weisst du, dass nicht nur Katholiker einen Schutzengel haben?

Ist für dich der Schutzengel greifbarer, wie der Gott?

Was passiert mit deinem Schutzengel, wenn du stirbst?

 

Wenn ich krank werde, hat mein Schutzengel versagt?

Was ist mit den unschuldigen hungernden Kindern?

Hat ein finanziell reicher Mensch einen speziellen Schutzengel?

 

Jemand hat gesagt: "Ein Schutzengel liebt seinen Menschen bedingungslos - egal was du tust, denkst oder fühlst. Dein Schutzengel ist und bleibt immer an deiner Seite."

 

Wenn du daran glaubst, hast du dich dafür schon mal bedankt?

 

Schutzengel, Motorrad
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365 Minuten Achtsamkeit - ABC

365 Minuten Achtsamkeit
Nimm dir jeden Tag 1 Minute Zeit. Zeit für dich. Spüre in dich hinein, Was nimmst du wahr bei den Gedankensplittern zu dem heutigen Thema. Mit jedem Tag, mit jeder Übung, mit jeder Minute erfährst du immer mehr und mehr über dich...

Heute das Thema - Das ABC

ABC, Buchstaben, Wortschatz

 

Stadt, Land, Fluss...

 ...wie oft und gerne haben wir es als Kinder gespielt.

Einzelne Buchstaben mittels Bilder gelernt.

 

Wie ist es heute bei dir? Dein Wortschatz hat sich vervielfacht. Wie wäre es, wenn du das Spiel heute spielen würdest?

Wählst du die Papierversion oder bedienst du dich des Computers?

 

Probiere es aus. Kannst du das ABC überhaupt noch?

Was fallen dir für Wörter ein zu den einzelnen Buschstaben.

Setze dich mit den Wörtern auseinander. Was denkst du, warum gerade dieses Wort?

 

Haben wir mehr oder weniger Buchstaben wie in anderer Sprache?

Was kennst du sonst noch für Spiele, die ähnlich sind?

 

Hat das ABC überhaupt was mit Buchstaben was zu tun?

 

 

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365 Minuten Achtsamkeit - Stumm

365 Minuten Achtsamkeit
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Heute das Thema - Stummheit

Stumm, ohne Worte, Sprache

 

Kannst du reden oder bleibst du stumm...

Man bekommt kein Wort raus obwohl die Stimmbänder völlig in Ordnung sind. Es liegen keine medizinischen Ursachen vor und dennoch kommt kein Wort über deine Lippen?

Hast du so eine Situation schon erlebt?

 

Hat es die die Sprache verschlagen?

Warst du nicht mutig genug, um die eigene Meinung zu kommunizieren?

Welche Wörter kommen nicht über deine Lippen?

Wenn du stumm bleibst, bist du ausgegrenzt?

Ist Stummheit gleichgestellt mit Schweigen?

Reden ist Silber, Schweigen Gold. Wann?

Wenn jemand stumm bleibt, ist er dumm?

Entzieht man sich durch Stummheit einer bestimmten Konversation?

Wie gehst du mit Menschen um, die mit dir nicht reden, stumm bleiben? Wie fühlst du dich dabei?

Ist es Unterschied ob man von Geburt an stumm ist oder erst später verstummt?

 

Würdest du gerne jemanden oder irgendetwas verstummen lassen wollen?

Wie oft schaltest du dein Handy auf Stumm?

Verstehst du die Fische obwohl sie stumm sind? 

Kannst du mittels Mimik sprechen, verstehen?

Wenn jemand Stumm ist, ist er still, lautlos?

 

Bin ich stumm, weil ich meine Ruhe haben möchte? Weil mir die passende Wörter fehlen?

 

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365 Minuten Achtsamkeit - Das Tier in dir

365 Minuten Achtsamkeit
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Heute das Thema - Das Tier in dir

Tier, Faultier, Jagd

 

Bist du eher ein verspieltes Hündchen...

 ...oder ein gefährlicher Wolf?

 

Es wird behauptet, dass in uns mehr tierisches steckt, als wir wahrhaben wollen. Sind wir deswegen von der Tieren so fasziniert? Vergleichen wir deswegen viele Eigenschaften mit den Tieren?

Stark wie ein Bär.

Hoch wie eine Giraffe.

Schlau wie ein Fuchs.

Lahm wie eine Schnecke.

 

Warum ist das Zusammenleben mit den Tieren so kompliziert und unheimlich. Auf der einen Seite die Sehnsucht nach einem tierischen Freund und Beschützer. Auf der anderen Unterdrückung, Verfolgung, Tod. Nur weil wir ganz oben auf der Evolutionsliste stehen, müssen wir es allen und jedem immer wieder zeigen? Verhalten wir uns wie die Gorillamänchen?

Friedlich sich die Natur teilen scheint unmöglich zu sein.

 

Was entdeckst du tierisches in dir? Gibt es eine Verbindung zu den Sternzeichen? Muss ich mich fürchten? Wenn du ein Tier wärst, was für eins und warum?

Möchte jemand eine Ameise sein?

 

Warum sind die Kinder von den Tieren so fasziniert und haben meistens keine Furcht? Weil sie es spüren, diese Verwandtschaft?

 

Wieviel Tier steckt in dir? Körperbehaarung, Nägel-Krallen, Bewegungen, Schnelligkeit, Sehen, Intelligenz.

Warum werden viele Medikamente, Produkte zuerst an den Tieren getestet?

 

Wie gehst du mit Tieren um? Welche Tiere magst du nicht und warum? Entdeckst du da Parallelen zu deinen unerwünschten Eigenschaften?

 

In manchen Religionen sind Tiere heilig. In manchen wird bestimmte Art gemieden, nicht gegessen. Manche Tierarten gelten wiederum als Delikatesse. Aus welchem Grund?

 

Sind Vegetarier im Einklang mit den Tieren, Natur?

 

Würdest du gerne Winterschlaf halten?

Was fällt dir zum heutigen Thema noch ein?

Schau dich um und beobachte die Mitmenschen.

räbelicht, laterne, Licht
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365 Minuten Achtsamkeit - November

365 Minuten Achtsamkeit
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Heute das Thema - November

November, Trauer, Nebel,

 

Was verbindest du mit dem Monat November...

 ...kannst du dich an den herbstlichen Farben erfreuen? Ist deine Stimmung gedrückt?

Was verbindest du mit diesem Monat?

 

Wer hat Geburtstag?

Hast du im November deine neue Liebe kennengelernt?

Bist du in die grössere Wohnung gezogen?

 

Denkst du im November eher an Reifenwechsel oder an Kastaniensammeln?

Geniesst du die Sonnenstrahlen oder ärgerst du dich über den Wind und Regen?

Räumst du den Garten auf und machst ihn winterfest?

Sammelst die letzten Früchte?

Wie bereitest du dich auf den Winter? Hast du die Möglichkeit dich zurückzuziehen oder wird gerade vor dem Jahresende noch so richtig aufgedreht.

Ist der November für dich der Monat des Abschieds? Ist vielleicht jemand gegangen?

Zündest du überall Kerzen an und tust Kürbis schnitzen? Gehst mit den Kindern zum Räbeliechtli Umzug oder St. Martin Umzug?

Weisst du überhaupt, was es mit diesen Bräuchen auf sich hat und woher die stammen?

 

Fährst du in diesem Monat gerne Auto oder bleibst lieber Daheim?

Weisst du, dass der November auch Windmonat, Nebelung, Trauermonat oder Schlachtmonat heisst?

In vielen Sprachen heisst November wortwörtlich Blattfall.

 

Setzt dich mit deinen Gefühlen auseinander, schliesse Frieden mit dir und komme zur Ruhe.

 

 

räbelicht, laterne, Licht
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365 Minuten Achtsamkeit - Zukunftstag

365 Minuten Achtsamkeit
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Heute das Thema - Zukunftstag

Zukunftstag,  Blick in die Zukunft,  Glaskugel

 

Heute ist für die Schweizer Jugend...

 

... Zukunftstag.

 

Mädchen und Jungs dürfen in die Welt der Erwachsenen hineinschnuppern. Eine Arbeitswelt. Die Jugendlichen dürfen ausprobieren, ob sie lieber Zimmermann oder Reporter, Krankenschwester oder Lokiführerin später werden möchten.

 

An sich super Sache. Kann ich aber in dem Alter die Tragweite dieser Entscheidung sehen? Wer von euch hat tatsächlich Lehre oder Studium angefangen in dem Beruf, was ihr euch damals ausgesucht habt? Wer von euch ist noch in dem Beruf tätig, das ihr gelernt oder studiert habt?

 

Wäre es für manch Erwachsenen nicht auch noch heute eine super Gelegenheit, 1 Tag in eine fremde Welt hinein zu sehen? Wie ist es als Busfahrer, Altenpfleger, Chemiker, Lehrer, Abgeordneter oder Bauer. Wenn wir sehen könnten, was jeder dieser Berufe tatsächlich von einem fordert, hätten wir dann mehr Respekt voneinander? Würden wir dann vielleicht die Arbeit eines Kanalreinigers mit anderen Augen sehen? Würden wir dann sehen, wie wir von einer Putzfrau abhängig sind, von einem Lastwagenfahrer?

 

Würden wir dann immer noch von einer Kariere als Rockstar träumen, wenn wir dem sein wirklichen Alltag sehen würden? 

Wäre ich immer noch gerne eine Prinzessin, ein Arzt, ein Schriftsteller?

 

Wie wäre es in anderen Bereichen?

Würde ich immer noch 5 Kinder haben wollen, wenn ich ahnen würde, wie anstrengend das ist? Würde ich immer noch die gleiche Frau heiraten? Würde ich das Haus bauen? Würde ich in die Kleinstadt ziehen?

Würde ich, wäre ich.....

 

Hätten wir uns anders entschieden, wenn wir in die Zukunft sehen könnten? Brauchen wir all diese Erfahrungen, um herauszufinden, was uns gefällt und was nicht? Wenn ich mal eine Entscheidung getroffen habe, ist die endgültig? Ist es legitim, neue Entscheidung zu treffen, mehrere Berufe ausprobieren, mehrere Anläufe.

 

Stehst du heute vor einer Entscheidung? Würdest du gerne wissen, wie eine Sache ausgeht? Hast du Zukunftspläne? Zukunftsangst?

 

Typische Bewerbungsfrage:

"Wo siehst du dich in 5 Jahren?"

 

 

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365 Minuten Achtsamkeit - Kontrolle

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Heute das Thema - Kontrolle

Kontrolle, Gewalt, Vertrauen

 

Immer die Kontrolle behalten...

 

... wer möchte das nicht.

 

Kontrolle zu verlieren ist für viele Menschen ein Horrorszenario.

Kontrolle abgeben ist schon einfacher.

 

Eine mächtige Angst manipuliert zu werden steckt dahinter. Wenn ich nicht mehr über mein Tun, meine Gefühle, meine Wünsche, meine Zukunft selber bestimmen kann, fühle ich mich verloren, unsicher. Vertrauen ist ein wichtiger Partner der Kontrolle. Je mehr Vertrauen, desto weniger Kontrolle, weniger Angst.

Aber wem kann ich Vertrauen?

Kann ich mir selber Vertrauen oder bin ich unberechenbar. Also kontrolliere ich mich.

Kann ich meinem Freund vertrauen oder spioniere ich ihm nach. Also kontrolliere ich.

Kann ich dem Politiker vertrauen, dass er meine Interessen vertritt oder zweifle ich. Also kontrolliere ich.

 

In Wikipedia steht: "Kontrolle ist die Überwachung oder Überprüfung einer Sache, Angelegenheit oder Person und somit ein Mittel zur Herrschaft oder Gewalt über jemanden oder etwas."

 

Möchte ich über jemanden herrschen, jemanden Gewalt antun? Die meisten sagen sofort "Nein". Aber wie sieht es in der Praxis aus. Tue ich manche Gefühle nicht mit aller Gewalt unterdrücken? Möchte ich, dass die Kinder, Mitarbeiter das tun, was ich sage? Also herrsche ich. Ist dann ein freier Lauf aller Dinge die Lösung? Zweifelhaft.

 

Was also tun? Vertrauen schaffen! Das ist manchmal harte Arbeit. Wer schon mal enttäuscht wurde, weiss wovon ich rede.

Vertrauen basiert auf Erfahrung. Gesundes Selbstvertrauen gehört auch dazu.

 

Kinder haben oft blindes Vertrauen. Irgendwann kommen die Enttäuschen und das Vertrauen wird einem genommen.

Wir können durch die Kontrolle das Vertrauen wieder bekommen. Ein Kreislauf.

 

Wo hast du die volle Kontrolle? Dein Geld, deine Freizeit.

Wo wünschst du sie dir? Gefühle, Fahrrad.

Wann wurdest du enttäuscht? Amt, Arzt.

Gab es zweite Chance? Freund, Arbeitskolleg.

Wo kannst du Kontrolle abgeben? Massage, Hypnose.

Wo lässt du Kontrolle zu, wo nicht? Staat, Eltern.

Musst du Gefühle kontrollieren? Angst, Wut.

Wo ist dein Vertrauen sehr stark, wo schwach? In dich, die Rentenkasse.

Wo hat sich Kontrollverlust zur Angst manifestiert? Zahnarzt, Autofahren.

 

Und wo setzt dein Gehirn völlig aus, wie auf dem Bild?

Gewinnversprechen, Gewalt, Liebe.

 

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365 Minuten Achtsamkeit - Konsumrausch

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Heute das Thema - Konsumrausch

Konsumrausch, Nachhaltigkeit, Einkaufen

Die verkaufsstärksten Tage nähern sich...

... Weihnachten ist nächsten Monat.

 

Hast du schon deine Geschenke zusammen? Verfällst du diesem Massenwahn oder ist es dir ein Graus?

 

Doch was ist überhaupt Konsum? Konsum bedeutet Verbrauch. Du kaufst ein Brötchen und konsumierst es. Wenn du wieder Hunger hast, kaufst nochmal eins. Du möchtest deine Wäsche nicht mühsam in der Badewanne waschen, kaufst dir eine Waschmaschine. Wenn die kaputt ist, kaufst eine neue.

 

So weit so gut. Wenn da aber die künstlichen Bedürfnisse nicht wären. Gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit wird uns von allen Seiten eingeredet, dass wir unbedingt einen neuen Adventskranz brauchen, obwohl im Keller fünf liegen und lediglich die Kerzen oder frische Zweige ausgetauscht werden könnten. Wir brauchen unbedingt neue Versicherung, weil die alte angeblich auf den ersten Blick zu teuer ist. Wir sollen uns das neuste Handy kaufen, weil das alte zu uncool ist. Die Tochter möchte das undefinierbare Spielzeug aus der neusten Werbung, obwohl das Kinderzimmer vollgestopft ist.

 

Habt ihr schon mal darüber nachgedacht, dass vieles von dem, was wir besitzen, überhaupt nicht von uns benötigt wird? Es genügt nur ein Blick in unsere Wohnung oder unser Zimmer, und schon entdecken wir lauter Krimskrams, bei dem uns eine plausible Begründung dafür fehlt, wieso wir ihn eigentlich haben. Die Rede ist nicht nur von Offensichtlichem, wie überfüllte Kleiderschränke oder Zeitschriftenberge, sondern auch von als „natürlich“ Geltendem, wie Fernseher, Konsolen, Hightech Küchengeräte, ein Aquarium, Kosmetik Sets, etc.

Aber abgesehen von den materiellen Dingen, die uns ständig verfolgen, spielt sich auch sehr viel in unserer Psyche ab, was wir nicht einmal bemerken. Es ist der Einfluss von aussen auf unsere Denkweise und unsere Gefühle.

 

Es geht darum. In unserem Wirtschaftssystem benötigen wir Wachstum. Wir müssen immer nach neuem suchen. Dieses Konsumverhalten, dieser Zwang, wurde uns anerzogen. Wir müssen alles tun um damit es nicht zu einer Stagnation kommt. Deswegen müssen wir immer neue Bedürfnisse wecken, dürfen diese Bedürfnisse aber nie befriedigen.

Das ist der Kern des Marketings. Werbebotschaften wecken immer künstlich Bedürfnisse in uns. Sie dürfen sie aber niemals wirklich befriedigen, damit wir immer weiter konsumieren und das Hamsterrad am Laufen halten. Würde dies einbrechen, würde die Wirtschaft ebenso untergehen und damit auch unsere Arbeitsplätze.

 

Das möchten wir natürlich nicht. Also konsumieren wir.

So wurden wir immer mehr zu einer Wegwerfgesellschaft erzogen. Brav folgen wir den Werbebotschaften, die immer mehr künstliche Bedürfnisse wecken. Diese dürfen aber niemals wirklich befriedigen werden, damit wir immer weiter konsumieren und das Hamsterrad am Laufen halten.

Immer mehr Menschen spüren jedoch, dass es unbefriedigend ist. Dass es wichtigere Dinge gibt, die unbezahlbar sind. Es gibt Menschen, die dem Konsumrausch trotzen, sich der Werbung entziehen. Sind es Menschen, die in der Vergangenheit leben oder mutige Vorreiter?

 

Wie ist es mit dir? Lässt du dich von der Werbung verführen und kaufst den 3 Rasierapparat, die 5 Backform oder überlegst du dir, was du wirklich brauchst?

Konsumierst du das, was dir guttut, was dich glücklich macht? Materielles ist aussen vor.

Wann hast du deinen Eltern ein gemeinsames Essen geschenkt, der Freundin ein romantisches Badeerlebnis oder den Kindern ein Ausritt mit Pferden?

Wann hast du dir statt des neuen Smartphone eine oder zwei Massagen gegönnt. Wann hast du dich mit einem feinem Essen belohnt?

 

Jemand hat mir vorgeschlagen, ich soll doch mein Zimmer einfach ausräumen und nur das reinholen, was ich gerade brauche. Werde ich zum Minimalisten?

Mir fehlt der Mut....

 

 

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365 Minuten Achtsamkeit - Mein Körper

365 Minuten Achtsamkeit
Nimm dir jeden Tag 1 Minute Zeit. Zeit für dich. Spüre in dich hinein, Was nimmst du wahr bei den Gedankensplittern zu dem heutigen Thema. Mit jedem Tag, mit jeder Übung, mit jeder Minute erfährst du immer mehr und mehr über dich...

Heute das Thema - Mein Körper

Frau, Mann, Körper

Mein Körper und ich...

... sind nicht immer gleicher Meinung.

 

Ich möchte viele Dinge tun. Mein Kopf sagt ja, mein Körper setzt mir Grenzen. Mit zunehmendem Alter immer mehr.

 

Als Kind macht man sich wenig Gedanken über den eigenen Körper. Mann hat einen mit Haut, Haaren, Knochen, Muskeln. Man benutzt ihn ohne nachzudenken. Rennt, klettert, springt. Die erste Beule, die erste Schramme schrenken uns ein.

 

Irgendwann merken wir die geschlechtliche Unterschiede. Fangen an uns zu vergleichen. Behinderte Kinder sehen sich meistens nicht als behindert - die Gesellschaft macht sie dazu.

 

"Geschenktem Gaul schaut man nicht auf die Zähne."

Dieses Sprichwort möchte uns sagen: das was du gratis bekommst, sollst du einfach so hinnehmen wie es ist. Ohne meckern.

Wer von euch ist mit dem eigenem Körper wirklich zufrieden? Obwohl wir da ein unbezahlbares Geschenk bekommen haben, sind wir am nörgeln. Zu kurze Beine, zu viel Hüftspeck, zu dicke Haare.

 

Ständig versuchen wir den Körper zu verändern, spritzen Botox, lassen bestimmte Stellen operieren. Halten ihn mit Sport auf trab. Stechen uns bunte Bilder unter die Haut.

 

Und sollten wir doch mal zufrieden sein, macht es uns die Gesellschaft wieder zu schwer. Die neusten Modetrends, die superleichte Diät, die wunderbare Creme.

 

Aber im ernst, wie gehst du mit diesem Geschenk um. Gefällt die dein Körper oder bist ständig am optimieren. Sorgst du gut für ihn? Ersatzteile sind Mangelware und ohne Garantie.

 

Viele Männer pflegen ihr Auto besser als ihren Körper. Frauen foltern ihn mit unzähligen Schönheitstipps. Gefährliche Sportarten bringen ihn immer und immer wieder an seine Grenzen.

 

Das Spiel Tamagotchi hat die Menschen zur fürsorglichsten Tiersittern gemacht. Füttern, bespassen, sauber machen rund um die Uhr. Bei jedem noch so kleinem Pieps wurden Gespräche unterbrochen, Termine abgesagt. Das Tierchen war wichtiger. Spiel verlieren? Das ging nicht.

 

Ich verlange nicht von euch, dass ihr bei jedem Wehwehchen in Panik geratet. Ich möchte nicht, dass ihr sofort aufgibt, wenn der Körper nicht mag. Ich möchte, das ihr den Körper spürt, liebt, auf ihn achtet, ihm zuhört, ihn pflegt.

Ich möchte, dass ihr dem Körper DANKE sagt.

 

Denn... 

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365 Minuten Achtsamkeit - Rituale

365 Minuten Achtsamkeit
Nimm dir jeden Tag 1 Minute Zeit. Zeit für dich. Spüre in dich hinein, Was nimmst du wahr bei den Gedankensplittern zu dem heutigen Thema. Mit jedem Tag, mit jeder Übung, mit jeder Minute erfährst du immer mehr und mehr über dich...

Heute das Thema - Rituale

Rituale, Kerzen, Religion

Ritual und Religion...

... für viele Menschen der erste Gedanke.

Rituale um sich mit der dunklen Macht zu verbinden oder sich zu schützen. Sinnvoll, gerechtfertigt, harmlos? 

Nur als Symbol der Macht missbraucht? Religionunabhängig.

 

In der Religion finden wir neben den angst machenden Ritualen auch für uns positive Rituale. Ostern, Weihnachten, Taufe, Hochzeit.

 

Rituale sind immer wiederkehrende Handlungen, die für die ausführende Menschen eine Bedeutung haben. Sie geben uns gewisse Sicherheit, Rahmen. Durch Rituale werden wir ein Teil einer Gemeinschaft. Zusammen gehören. 

 

Rituale finden wir überall. Bestimmte Rituale geben dem Alltag eine Struktur, einen geregelten Ablauf.

Brauchen wir Rituale?

Was hast du für welche?

Ist es die Tasse Kaffee am Morgen, die Zigarette nach dem Essen, regelmässige Kontrolle des Facebook-Profils?

 

Ist das gemeinschaftliche Schimpfen über den Chef auch ein Ritual?

Ist das all sonntägliche Kuchenessen bei der Oma ein Ritual?

Ist der Abschiedskuss ein Ritual?

Ist das Putzen ein Ritual?

Ist Sex ein Ritual?

Ist die Geburt ein Ritual oder erst der Geburtstag?

Ist der Weg zur Schule ein Ritual?

Ist die Arbeit ein Ritual?

 

Die Dinge, die wir jeden Tag, jede Woche, jedes Jahr immer wieder aufs neue machen. Sind es alles Rituale?

Magst du die Rituale? Wenn ja, welche besonders. Wenn nein, was stört dich.

 

Kinder brauchen Rituale stand in der Zeitung. Was wird aus den Kindern, die keine haben?

Wo möchtest du dazugehören?

Was würdest du dafür tun?

Warum machst du es nicht?

 

Wünsche euch viele positive Gedanken.

Ich gehe duschen...

 

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365 Minuten Achtsamkeit - Guten Morgen

365 Minuten Achtsamkeit
Nimm dir jeden Tag 1 Minute Zeit. Zeit für dich. Spüre in dich hinein, Was nimmst du wahr bei den Gedankensplittern zu dem heutigen Thema. Mit jedem Tag, mit jeder Übung, mit jeder Minute erfährst du immer mehr und mehr über dich...

Heute:

Guten Morgen

Guten Morgen, Kaffee, Frühstück, Sonne

Uaaaaaaaah...

 

...der Morgen ist da. Unaufhaltsam. Jeden Tag neu. Die Tageszeit, wenn sich die Nacht verabschiedet, es heller wird.

 

Was bedeutet für dich ein "Guten Morgen".

Ist es einfach nur die Freude über einen neuen Tag. Ist es der Kaffee oder die Sonnenstrahlen, die einen Guten Morgen ausmachen.

Ist es der Kuss vom Partner, das Lächeln der Kinder oder die Abwesenheit von Schmerzen.

 

Wann ist für dich der Morgen gut? Um 6:00Uhr?

Am Wochenende eher? Morgenmuffel?

 

Wie merkst du es, dass ein Morgen da ist und gut wird. Magst du überhaupt Morgen.

 

Wie startest du in den Morgen. Lässt du dir Zeit oder geht alles sehr hektisch zu. Was ist, wenn dein fester Ablauf durcheinander kommt und du anders starten muss. Ist der Morgen dann besch...

 

Wie sind die anderen Menschen so am Morgen. Wie ist die Reaktion, wenn du denen Guten Morgen wünschst. Im Zug, Tram, Auto.

Gehört gute Laune zum Guten Morgen?

Verschickst oder bekommst du Guten Morgen - SMS?

 

Erleben Tiere den Morgen anders?

Was kennst du für Guten Morgen Sprüche und wie treffen sie auf dich zu?

 Ich wünsche euch von ganzem Herzen GUTEN MORGEN...

 

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365 Minuten Achtsamkeit - Lächeln

365 Minuten Achtsamkeit
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Heute:

Lächeln

Lächeln, lachen, Freude

Gibt es Lächeln noch gratis...

 

...gerade jetzt im Herbst laufen viele Menschen mit einem mürrischen Gesichtsausdruck durch die Gegend.

 

Was hast du genau jetzt, genau in dem Augenblick für ein Gesichtsausdruck?

Ertappt?

 

Schau dich um. Siehst du jemanden lächeln?

Na ja, der Alltag ist manchmal zum heulen aber kann man ihm vielleicht doch mit einem Lächeln begegnen.

Lächeln kostet nichts und wird in allen Sprachen verstanden. Lächeln signalisiert Freundlichkeit, Offenheit.

Manchmal wird es jedoch missverstanden. Freundliches Lächeln bedeutet nicht - ich bin zu haben oder ich finde dich sympathisch.

Lächeln ist die Bereitschaft, die Dinge, die auf einem zukommen, in einem hellen Licht zu sehen. Lächeln ist die Bereitschaft, sich aufs Neue einzulassen. Erst die nachfolgende Situation entscheidet darüber, ob ich mein Lächeln behalte oder ausknipse.

 

Lächeln kann ins Lachen übergehen, das jede Zelle unseres  Körpers erreicht und Glückshormone verteilt.

Das vermag aber nur das echtes Lächeln und Lachen, das aus dem Herzen. Falsches, intrigantes, berechnendes Lächeln wird als Maske oder manipulativ eingesetzt. Das ist Täuschung. Auslachen gehört auch dazu. Da vertusche ich die eigene Unsicherheit, auch wenn ich mir dessen vielleicht nicht bewusst bin.

Lasse ich mich täuschen?

 

Echtes Lächeln erreicht die Augen - Spiegel der Seele. Falsches Lächeln wird gerne zur Grimasse.

 

Über was kann ich nur müde Lächeln? Was erhellt meine Augen und bringt meine Glückshormone in Schwung? Benutze ich das Lächeln, um irgendetwas zu erreichen? Schau in den Spiegel und zähle deine Lachfalten.

Wie sieht es in deinem Umfeld aus. Wieviele lächelnde Gesichter siehst du?

 

Und jetzt entscheide dich - was möchtest du heute tun.

 

 P.S. - Für alle, die nicht wissen, wie ein Lächeln funktioniert:

 

Mundwinkel nach oben ziehen und geniessen....

 

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365 Minuten Achtsamkeit - Abschied

365 Minuten Achtsamkeit
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Heute:

Abschied

Abschied Trauer Tod Neubeginn

Meistens denken wir bei dem Wort "Abschied" an Trauer...

 

...dabei ist ein Abschied gleichzeitig ein Neubeginn.

 

Schon als Kind lernen wir, Abschied tut weh. Wie so oft fokussieren wir uns auf das Negative und verstärken den Schmerz.

Lediglich am Anfang der Sommerferien freuen wir uns, dass das Schuljahr vorbei ist. Am Freitag freuen wir uns auf das Wochenende. Nach dem Winter sehnen wir uns nach dem Frühling. Schmeissen eine Party, wenn der cholerische Chef gekündigt ist. Junggesellenabschied wird gefeiert, die Volljährigkeit, nach dem Spiel ist vor dem Spiel.

 

Abschied gehört zum Leben. Jeden Abend verabschieden wir uns vom Tag, jeden Morgen von der Nacht. Alles kommt einmal, alles geht einmal. Lass los...

 

Manchmal können wir nicht loslassen. Können nicht einschlafen, weil wir den Tag nicht abgeschlossen haben. Klammern uns an Dinge, die uns vielleicht wenig nützlich sind. Überflüssige Pfunde, Unterlagen aus dem Studium, zu enge Kleidungsstücke, die alten Knöpfe oder falsche Denkmuster. Weil uns die Dinge vertraut sind? Mit denen fühle ich mich sicher? Da weiss ich, was ich habe?

 

Tue ich mich mit dem Abschied schwer, weil ich Angst vor Neuem habe? Unsicherheit macht sich breit. Bleibe ich in eine unglücklichen Beziehung, bevor ich gar keine habe?

Wenn ich loslasse, bin ich ein Verlierer, Versager?

 

Abschied tut weh. Muss ich diesen Schmerz mit einem Lächeln überspielen, die Tränen runterschlucken? Schliesslich ist eine Zeit vorbei, die nie wieder kommt. Ich gebe ein Stück von mir ab. Mir wird bewusst, dass ich nichts festhalten kann.

 

Schön wäre es, wenn ich bei diesem Thema die goldene Mitte finde.

Trotz Trauer über den Tod eines geliebten Menschen, offen bleiben für die neue Freiheit. Trotz Verlust der Jugend, die Reife geniessen. Trotz Regen sich auf die nächsten Sonnenstrahlen freuen.

 

Jeden Herbst verabschiedet sich für uns sichtbar die Natur vom alten Jahr. Hält inne und sammelt Kraft für den nächsten Frühling.

 

Abschied tut weh. Aber wie nah der Schmerz des Abschieds und die Freude des Neubeginns ist, wird uns mit jeder Geburt eines Kindes gezeigt.

 

Wo kannst du schnell loslassen, dich verabschieden?

Wo hast du Mühe?

Gibt es Unterschied bei materiellen Dingen und Personen?

 

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365 Minuten Achtsamkeit - Ich

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Heute:

Ich

Ich Selbstwert Selbstbewusstsein stark

Wer bin ich?

Hast du dich das auch schon gefragt?

 

Was ist meine Aufgabe auf dieser Welt. Was soll ich können, begreifen, weitergeben oder mich nur vermehren.

Was oder wer bin ich. Ok, ich bin ein Mensch. Aus Fleisch und Blut. Den Körper habe ich schon oft gespürt. Auch seine Grenzen. Was ist jedoch mit den Anderen Dingen, die mich ausmachen.

Gefühle, Gedanken, Verhaltensmuster. Was davon habe ich vererbt, was davon mir selber beigebracht. Bewusst und unbewusst.

 

Man lernt nie aus. Ist es so? Was muss ich denn noch lernen. Ist nicht irgendwann genug.

Welche Eigenschaften habe ich. Welche Stärken. Welche Schwächen. Sind es überhaupt Schwächen oder doch Stärken.

 

Welche Gefühle mag ich an mir, welche möchte ich ignorieren. Lasse ich überhaupt Gefühle zu.

Welche Einflüsse von aussen formen mein ich. Lasse ich es ungefiltert durch.

Kann ich mich so annehmen, wie ich bin oder gibt es Verbesserungen.

Mittels Mediation, Hypnose, Yoga kann ich meine Denk- und Verhaltensmuster beeinflussen. Kann ich mich also bewusst neu programmieren. Kann ich bewusst mein Ich formen.

Ich sage ja. Und du?

 

Mag ich mich? Behandle ich mich selber so, wie ich möchte, dass man mich behandelt. Wenn ich ständig Kritik an mir übe, wie sollen mich die anderen loben. Manche Menschen fügen sich sogar absichtlich Verletzungen zu, damit sie sich spüren - das ICH.

Hat das was mit Selbstliebe und Selbstbewusstsein zu tun.

 

Nimm dein ICH an, wie einen guten Freund. Umarme ihn und tut euch gegenseitig gut.

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365 Minuten Achtsamkeit - 1 Minute

365 Minuten Achtsamkeit
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Heute:

1 Minute

365 Minuten Achtsamkeit 1 Minute Meditation

1 Minute Meditation, 1 Minute Konzentration... 

...1 Minute Entspannung.

Kann das ausreichen, um wieder Energie zu haben für den Alltag?

60 Sekunden Stille, Ruhe, Nichtstun.

Wenn man die Grafik betrachtet, passiert in 1 Minute ganz schön viel. 701 389 Menschen melden sich in 1 Minute bei Facebook an.

 

Was passiert in deinem Körper während der Minute. Wie oft atmest du ein, aus. Wie oft blinzeln deine Augen. Wie oft sendet deine Hand irgendein Signal zum Gehirn.

Schau auf die Uhr, schliesse die Augen und öffne sie erst, wenn du denkst, die Minute ist vorbei. 1 Minute kann seeeehr lang sein.

 

Mit meinen  Übungen animiere ich dich, sich jeden Tag 1 Minute Zeit zu nehmen. Zeit um aus dem Alltag zu entfliehen, Ruhe zu finden, neue Erkenntnisse über dich wahr zu nehmen. Wie geht es dir danach?

 

Wann hat sich das Leben von einer zu anderen Minute verändert?

Was passiert, wenn du dich mehrmals pro Tag für 1 Minute rausnimmst.

 

1 Minute Stille. Nur du und dein Körper, deine Gedanken, deine Welt.

 

Vielleicht hilft dir das folgende Video ein bisschen....

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365 Minuten Achtsamkeit - Idole

365 Minuten Achtsamkeit
Nimm dir jeden Tag 1 Minute Zeit. Zeit für dich. Spüre in dich hinein, Was nimmst du wahr bei den Gedankensplittern zu dem heutigen Thema. Mit jedem Tag, mit jeder Übung, mit jeder Minute erfährst du immer mehr und mehr über dich...

Heute:

Idole

Idole Vorbilder Götze bayern münchen

Welchen Idol/ Vorbild hast du... 

...brauchst du einen.

Kinder lernen durch Nachmachen. Hört es mit dem Alter auf? Gibt es nicht immer irgendwo eine Person, die mich motiviert. Ein Mensch, der mir zeigt, wie man Ziele erreicht.

 

Mutter Theresa, Diego Maradona , Steffi Graf sind passé. Hat die heutige Jugend überhaupt noch Idole, Vorbilder? Ronaldo, Bieber oder doch der eigene Vater. Die Welt dreht sich, die Menschen verändern sich. Zu wem kann die Jugend heute noch aufschauen?

 

Für manche ein Vorbild aufgrund ihrer Zügellosigkeit und Freizügigkeit, für manche aus denselben Gründen ein Graus: Miley Cyrus. Alle sind nur Menschen. Mit ihren Stärken und Schwächen.

Ich möchte nie so werden wie meine Mutter. Oder doch. Ihr Ordnungssinn, Mut, Durchsetzungsvermögen. Liebe ich die Gelassenheit meiner Oma,  die humorvolle Art meines Opas.

Stört mich die Sturheit meines Freundes, die überhebliche Art des Arztes, die Gleichgültigkeit der Verkäuferin. 

 

Orientierung, Verhaltensmuster, soziale Kompetenz - das lernen wir durch die das beobachten der Idole und Vorbilder. Positiv wie negativ.

Bin ich ein Idol?

Wie lange dauert es, bis wir bei uns angekommen sind, keinem nacheifern, niemanden kopieren.

 

Sei du selbst. Wer bin ich?

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365 Minuten Achtsamkeit - Nebel

365 Minuten Achtsamkeit
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Heute:

Nebel

Nebel

Fürchtest du dich im Nebel...

...oder magst du diesen zarten Schleier, der die Phantasie beflügelt.

November naht und mit ihm die Zeit des Nebels.

Mit jedem Schritt in eine andere Welt, andere Zeit. Mystisch, undurchdringlich, kalt, alles steht still.

Ohne Farben ein Einheitsbrei. Benutzen die deswegen in der Disco diese Nebelmaschine? Um die Wahrnehmung zu verzerren?

Drogen, Narkose, Alkohol benebeln uns. Die klare Sicht wird einem genommen.

Ich sehe meinen Weg nicht. Muss anhalten. Möchte das die Natur? Sollen wir innenhalten. Wenn ich im Nebel tappe, kann es passieren, dass ich von meinem Weg abkomme, abstürze.

Wenn sich der Nebel lichtet, strahlen die Farben noch intensiver. Mir fällt der Schleier von den Augen. Tragen die Bräute deswegen einen Schleier. Wird die Schönheit verborgen um sie nachher noch bewusster wahr zu nehmen. Möchten wir die Wahrheit verschleiern.

Ein Geheimnis verhüllen. Packt die Natur alles in eine weiche zarte Decke um den Übergang zum Winter zu erleichtern. Um zu vergessen?

Nacht und Nebel Aktion, Heimlichkeiten.

Für viele ist Nebel unangenehm und man flüchtet in die Höhe zur Sonne hin, sucht mit Nebelscheinwerfer den Durchblick.

Wie ist es bei Dir?

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365 Minuten Achtsamkeit - Reinheit

365 Minuten Achtsamkeit
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Heute:

Reinheit

Bist du rein... 

...heute Morgen beim Duschen ist mir der Gedanke gekommen: "Bin ich rein?"

Kann ich mich einfach so von allem Übel reinwaschen. Äusserlich vielleicht. Innerlich?

Lotusblüte ist das Symbol der Reinheit. Weil sie alles an sich abperlen lässt? Jeder hat eine Schwachstelle. Wo ist die von der Lotusblume. Sind es die Wurzeln? Habt ihr schon versucht, eine Lotusblume auszureissen, mühevolle Arbeit. Möchte ich wie eine Lotusblume sein? Fest verwurzelt, die Angriffe, Beleidigungen, Sorgen lasse ich an mir abprallen, jeden Tag strahle ich in meiner vollen Schönheit. Oh jaaaa...

Warum begehren wir die Reinheit. Die Wohnungen, Autos, der Garten wird geputzt. Die meisten Menschen empfinden Reinheit als was Schönes. Ist es dieses Unverdorbene, Ursprüngliche, Echte. Kinder gelten als Rein. Weil sie noch unschuldig sind? Sauber sind sie selten :-))

Ok, äusserlich können wir uns reinwaschen. Wie ist es innerlich. Beichte, Meditation, Hypnose?

Reinheit ist die völlige Abwesenheit von Schmutz (Diamanten werden nach Reinheit gegliedert). Reinheit ist auch Klarheit.

Ordnung. Freie Sicht.

Nutze also diese Minute um aufzuräumen. Höre in dich hinein und ordne die Gedanken, gewinne freie Sicht auf ein bestimmtes Thema.

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365 Minuten Achtsamkeit - Zeit

365 Minuten Achtsamkeit
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Heute:

Zeit

Uhrumstellung. Mehr Zeit? 

Am Sonntag wird die Uhr umgestellt. Wir bekommen 1 Stunde geschenkt, wird uns erzählt. Ist es so? Wenn ja, für was nutze ich diese Stunde. Mache ich es so, wie auf dem Bild oder fallen mir eher Begriffe ein wie: Zeit hat man nie genug. Die Zeit rennt uns davon. Die Zeit ist mir zu schade um...

Was bedeutet Zeit für mich. Wofür möchte ich mir gerne Zeit nehmen. Was ist Zeitverschwendung. Kann man Zeit definieren. Wikipedia beschreibt es so:

Der Begriff Zeit bezeichnet in der Philosophie die vom menschlichen Bewusstsein wahrgenommene Form der Veränderungen oder der Abfolge von Ereignissen.

Brauche ich eine Uhr um Zeit zu messen. Habe ich eine innere Uhr.

Was ist eine "alte gute Zeit". Wann ist die Zeit abgelaufen.

Wenn Zeit Geld ist, was ist dann, wenn wir kein Geld mehr haben? Haben wir dann ewig Zeit?

Wenn ich einfach nichts tue, verplempere ich die Zeit?

Denke ganz genau nach, was du mit dieser Stunde, mit der dazugewonnen Zeit anfangen tust, denn

Uhren kann man zurückstellen, die Zeit nicht.

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365 Minuten Achtsamkeit - Schutz

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Heute:

Schutz

unser eigener Schutz ...

...wie sieht es damit aus. Wir schützen das Handy mit einer Hülle. Wir schützen die Rosen vor Erfrierungen. Wir schützen das Auto vor Rost. Wir schützen die Kinder vor Gefahren. Wir schützen das Haus vor Einbrecher. Und wie schützen wir uns selber?

Wie schützen wir uns vor Verletzungen, Schmerz, Kritik, unliebsamen Menschen, unbequemen Situationen.

Manche Menschen legen sich einen unsichtbaren Panzer zu, mauern sich ein, verschliessen ihr Herz, wickeln die Seele mit einem Stacheldraht um. Brauchen wir, ich einen Schutz.

In manchen Situationen bestimmt. Ein Anzug, den ich nach belieben an- und ausziehen kann. Eine Scheibe, die ich hin und her bewegen kann. Ein Schutzschild, das ich vor mir halten kann oder auf die Seite legen kann. Ein Lichtkreis, in den ich treten kann.

Flexibilität ist wichtig. Durch ein unüberwindbares Hindernis sperren wir uns selber ein. Aus einer Ritterrüstung kommen wir selber nicht raus. Ein eingefrorenen Herz kann sich nicht alleine erwärmen.

Vor was möchtest du dich schützen und was für Schutz wählst du für dich.

Vielleicht liefert dir die Natur oder die Tiere eine Idee. Vielleicht bedienst du dich der Schutzsymbole unserer Ahnen. Schutz kann sich wandeln und anpassen.

Siehe die nachfolgende Bilder - ironisch gemeint ☺

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365 Minuten Achtsamkeit - Hoffnung

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Heute:

Hoffnung

Verliere nie die Hoffnung...

...oder gib nie die Hoffnung auf. Ok, aber was ist die Hoffnung. Bedeutet es für dich was anderes wie für mich. Wenn ich mich wieder mal frage: "Warum ich?". Wenn sich alles um mich herum zu drehen scheint und ich aus dem Strudel gar nicht rauskomme. Was ist die Hoffnung.

Mein Landsmann hat mal gesagt:

Hoffnung ist ein Licht in der Dunkelheit. Der Glaube an sich selbst. Ja, egal wie aussichtslos die Lage jetzt ist, ich überlebe es und werde stärker, selbstbewusster.

Wenn ich mich im Kreise drehe, möchte ich, dass mich jemand anhält. Eine Hand, die meinen Absturz verhindert. Meistens werden wir enttäuscht, denn die Hand kommt nicht. Ich muss meinen Karren selber aus dem Dreck ziehen.

Die helfende Hand ist auf den ersten Blick gut. Wenn mir aber immer wieder jemand hilft, lerne ich aus der Situation nichts. Immer wieder passiert mir das gleiche. Erst wenn ich meine Karre selber aus dem Dreck ziehe, lerne ich vielleicht daraus und meide den Schlamm.

Ohne Hoffnung wären wir nicht da, unsere Kinder, Enkelkinder. Ohne Hoffnung wäre die Natur, die Erde verschwunden.

Hoffnung ist das, was man braucht, um in der Realität nicht unterzugehen.

Denkst du auch so?

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365 Minuten Achtsamkeit - Leere

365 Minuten Achtsamkeit
Nimm dir jeden Tag 1 Minute Zeit. Zeit für dich. Spüre in dich hinein, Was nimmst du wahr bei den Gedankensplittern zu dem heutigen Thema. Mit jedem Tag, mit jeder Übung, mit jeder Minute erfährst du immer mehr und mehr über dich...

Heute:

Leere

Leere, Nichts oder doch so viel...

Was hast du für Gefühl, wenn du ins Leere schaust. Kannst du die Leere überhaupt aushalten oder füllst du sie sofort mit Irgendetwas. Lege ein weisses Papier vor dich hin. Was geht in dir vor. Unruhe, Unwohlsein oder erzeugt Leere Ruhe in dir. Gibt es eine völlige Leere. Was verbindest du mit Wörtern wie innere Leere, gähnende Leere, Nichts, Einsamkeit, unendlich, leere Worte...

Was für Farbe hat Leere.

Ich habe zum Thema Leere was spannendes gefunden:

http://www.seele-und-gesundheit.de/spiritualitaet/leere.html

Das Bedürfnis nach Zugehörigkeit und die Erfahrung der Leere

Zugehörigkeit vermittelt ein Gefühl der Sicherheit. Das Bedürfnis danach ist tief in der Psyche verankert. Das ist verständlich. Der Mensch kommt hilflos zur Welt. Ohne eine schützende Person kann ein Kind nicht überleben.

Das Bedürfnis, sich an eine Mutter zu binden, verschiebt sich im Laufe des Lebens auf verschiedene Objekte: Teddybären, Freunde, Partner, Besitz, Reichtum, Positionen, Meinungen, Mitgliedschaften, Glaubenssätze, Regeln, Ruhm, Erlebnisse, Erwartungen. Wie sehr man sich an Erwartungen klammert, erkennt man, wenn die Dinge wieder einmal anders laufen, als man es erwartet hatte. Statt loszulassen und mit dem Strom des Lebens fortzugehen, verteidigt so mancher seine Erwartungen wie ein wildes Tier. Planungen, Projekte, Aufgaben, Ziele, Wertvorstellungen, Selbstbilder. Wir klammern uns an alles, was uns Sicherheit verspricht.

 

Leere ist die Abwesenheit von etwas, dem man angehören könnte. Weil er fürchtet, darin verloren zu gehen, schreckt der Mensch davor zurück. Wer aber erkennt, dass er selbst die Leere ist, findet in ihr die höchste Sicherheit.

Denkst du auch so?

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365 Minuten Achtsamkeit - Angst

365 Minuten Achtsamkeit
Nimm dir jeden Tag 1 Minute Zeit. Zeit für dich. Spüre wie es dir guttut und schreibe mir deine Erfahrung. 

Heute:
Angst

Herznah 365 Minuten Achtsamkeit Angst

Wen die Angst zu mächtig wird...

Oft habe ich in der Praxis Klienten, die über zu mächtige Angst klagen. Mein Rat ist meistens: "Nimm deine Angst als ein Teil von dir an. Freunde dich mit der Angst an. Gebe der Angst eine Gestallt, einen Namen, Farbe. Und wenn die Angst zu gross ist, rede mit ihr, nimm sie in den Arm und tröste sie. Sie hat eine wichtige Funktion"... Wenn du den folgenden Artikel gelesen hast, weisst du warum.

 

http://www.politik-kommunikation.de/ressorts/artikel/angst-kriecht-durch-die-nase-377810646

Angst kriecht durch die Nase

Zwei Mandelkerne steuern im Gehirn die Angst. Die ist lebensnotwendig, lässt sich kaum verstecken – und kann ein Leben ruinieren....von Magnus Heier     

Der ultimative Traum ist erfüllbar: ein Leben ganz ohne Angst! Keine brüchige Stimme bei Reden vor großem Publikum. Kein Zittern im Fernsehstudio bei aggressiven Nachfragen. Kein Schweißausbruch im taumelnden Landeanflug eines Flugzeugs im Sturm. Vor allem aber: Schluss mit den diffusen Angststörungen, der sinnlosen Form der Angst – vor Spinnen, hohen Türmen, geschlossenen Aufzügen, oder gar vor dem Verlassen des Hauses. Diese lähmende, alles umfassende Angst kann das ganze Leben zerstören. Und sie betrifft in der einen oder anderen Form etwa jeden siebten Menschen mindestens einmal im Leben.

Die gute Nachricht: Ein Leben ohne all diese Ängste ist möglich! Wie bei den Menschen, die unter dem seltenen Urbach-Wiethe-Syndrom leiden, einer selektiven Verkalkung der Mandelkerne, der Angstzentren des Gehirns. Sind die zerstört, ist die Angst weg. Wie auch bei den Versuchsaffen, bei denen man die Angstzentren gezielt entfernt hatte: Sie hatten jede Angst verloren. Auch in lebensbedrohlichen Situationen. Aber nicht nur die Angst war weg - die Versuchstiere hatten auch jede Wut und Aggression verloren. Tatsächlich wurde in den 30er Jahren sogar diskutiert, ob die operative Zerstörung der Mandelkerne nicht eine geeignete Behandlung von Schwerkriminellen sein könnte. Könnte sie?

Alarmbereitschaft für den Ernstfall

Der Eingriff wäre vergleichsweise einfach. Man weiß, dass die sogenannte Amygdala, der Mandelkern, die zentrale Schaltstelle für die Angst ist. Sie liegt tief im Gehirn, ungefähr auf Höhe der Ohrläppchen. Und es gibt zwei davon: eines in der rechten, eines in der linken Hirnhälfte. Die Mandelkerne koordinieren die Angstreaktion und sorgen dafür, dass im Ernstfall Hormone ausgeschüttet werden, die den ganzen Körper in Alarm versetzen: dass Muskeln sich anspannen, Pupillen sich weiten, der Blutdruck steigt – und dass dem Schweiß Stoffe beigemischt werden, die den Mitmenschen das Signal schicken: Dieser Mensch hat Angst. Ein Signal, das unterbewusst verschickt und wahrgenommen wird. Ein Signal, das auch der coolste Politiker nicht unter noch so viel Deo verstecken kann.

Also doch operieren und angstfrei Karriere machen? Die Mandelkerne zu zerstören, hätte erhebliche Nebenwirkungen, denn sie sind nicht nur für die Angst zuständig: Sie spielen eine große Rolle beim Speichern von Erinnerungen, vor allem von emotional aufgeladenen Erinnerungen, positiv wie negativ. Sie sind mit dafür verantwortlich, dass wir uns an den ersten Kuss sehr präzise erinnern. Und an den ersten schmerzhaften Sturz vom Fahrrad. An die erste französische Vokabel dagegen eher nicht. Die Mandelkerne scheinen aber auch eine entscheidende Rolle im Umgang mit Mitmenschen zu spielen. Die operierten Affen jedenfalls hatten Probleme, mit ihren Artgenossen umzugehen und waren schließlich völlig isoliert. Der Preis eines Lebens ohne Angst ist hoch. Der Mensch ohne Mandelkerne wird zum emotionalen Krüppel.

Die Mandelkerne sind etwas Besonderes. Auffallend ist ihre extrem gute Vernetzung mit anderen Hirnarealen. Die Informationen, die sie bekommen – etwa aus Augen, Ohren oder Mund - sind bis auf eine Ausnahme in anderen Arealen schon analysiert und bearbeitet worden. Die auffällige Ausnahme: Gerüche. Die kommen ungefiltert aus den Riechkolben der Nase. Entsprechend unmittelbar, emotional und unkontrollierbar reagieren wir auf Gerüche – auf Angstschweiß wie auf Bratäpfel, auf Brandgeruch wie auf erregendes Parfum. Die meisten Reaktionen werden bewusst gar nicht bemerkt. Ängstliche Menschen werden über den Schweiß unterbewusst demaskiert, auch wenn sie äußerlich beherrscht wirken. Was evolutionär auch gut ist. Denn die Angst des Nachbarn zu bemerken, kann das eigene Leben retten.

Angst ist verlernbar

Auffallend auch: Die Mandelkerne können sich verändern: In einer aktuellen Studie wurde nachgewiesen, dass Kinder aus prekären, unsicheren Familienverhältnissen noch im Erwachsenenalter messbar vergrößerte Angstzentren hatten. Jahrelange Angst und Unsicherheit führt offensichtlich zu dauerhaften Veränderungen. So wie Vokabeln, Radfahren oder Musikstücke erlernt werden, wird auch Angst erlernt. So wie Klavierspielen nach kurzer Zeit automatisiert, unterbewusst, abläuft, so wird auch die Angst nicht mehr vom Bewusstsein kontrolliert. Sie kann sich verselbstständigen und generalisieren. So wird etwa aus der Angst vor Spinnen eine Angst vor Wiesen, vor dem Garten, vor dem Verlassen des Hauses. Oder die Angst vor Auftritten vor Publikum steigert sich langsam in eine generalisierte Angst vor Personen. Millionen von Menschen leiden unter Angststörungen, die unbehandelt zu immer größeren Lebenseinschränkungen führen können. Oder sich gar zu einer Phobophobie steigern – einer Angst vor der Angst.

Das Problem: Zwar können wir bewusst lernen – aber nicht aktiv vergessen. Das Gehirn kennt keine Löschtaste. Einmal erworbenes Wissen, Gefühle, Einschätzungen oder Fähigkeiten gehen nicht mehr verloren. Und das Gehirn kennt kein Nein: Stellen Sie sich jetzt bitte keinen rosa Elefanten vor! Geht nicht. Ebenso wenig lassen sich angstbesetzte Erlebnisse einfach ausblenden. Wenn wir vergessen, vergessen wir durch Nichtbenutzung. Aktives Vergessen ist nicht vorgesehen. Allerdings lassen sich Angst und andere Erfahrungen überschreiben. Nicht durch Ignorieren, sondern durch Konfrontation. So können Angststörungen verhaltenstherapeutisch "verlernt werden“. Die Panikattacke – egal ob sie durch eine Menschenmenge, einen schwindelerregenden Blick vom Kirchturm oder durch eine Spinne ausgelöst wird – dauert nur wenige Minuten. Danach ist der Körper entspannt – ein evolutionär sinnvolles Verhalten! Denn die akute Gefahrensituation dürfte sich mittlerweile geklärt haben: Entweder wurde man vom Mammut zertreten oder man war erfolgreich geflüchtet; tot oder gerettet. Wenn die Panik nun aber vorbei ist und die ängstigende Situation ist noch da (Menschen, Höhe, Spinne), dann lernt das Gehirn plötzlich, dass es gar kein Problem gibt. Denn objektiv ist alles gut! Der angstbesetzte Reiz koppelt sich an das Gefühl großer Entspannung. Das wusste auch schon Goethe, der sich angeblich auf einem Kirchturm selbst von seiner Höhenangst befreite. Angst ist verlernbar.

Wobei Angst natürlich auch schön sein kann: Der Thrill, am Fallschirm oder Gummiseil in die Tiefe zu stürzen – Sekunden später die Kontrolle wieder zu haben, ist die reine Lust.

Der spektakuläre Fall des Derek Adams:

Angst kann töten. Die Erwartung des Todes kann töten. Legendär ist das Beispiel von Derek Adams, der an einer Medikamentenstudie teilnahm, in der Antidepressiva getestet wurden. Im Laufe dieser Studie unternahm der 26-Jährige einen Suizidversuch mit einer Überdosis aus den Resten seiner Studienmedikation. Adams wurde in die Notfallambulanz eingeliefert, die Ärzte konnten ihn aber nicht stabilisieren. Schließlich gelang es ihnen, die Studie zu "entblinden": Sie stellten fest, dass Adams zum Placeboteil der Studie gehörte. Er hatte statt Tabletten mit Wirkstoff nur Placebos bekommen. Damit hatte er also versucht, sich das Leben zu nehmen. Beinahe wäre es ihm gelungen: Doch wäre er nicht an einem Wirkstoff gestorben, sondern an dem Glauben an dessen tödliche Wirkung.

 

Magnus Heier

ist Neurologe, Journalist und hält unter dem Titel "Hirnwelten" Vorträge.

 

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365 Minuten Achtsamkeit - Auge

365 Minuten Achtsamkeit
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Heute:
Auge

Herznah 365 Minuten Achtsamkeit Danke

Im Auge spiegelt sich die Seele...

...ein Blick auf unseres Gegenüber und schon haben wir ein Urteil gefällt. Schublade auf und rein. Der erste Augenblick, die erste Begegnung entscheidet über das weitere Verhältnis zwischen zwei Menschen. Innerhalb Sekunden liefert uns das Auge unzählige Informationen, anhand deren wir uns ein Urteil bilden. Die Augen erzählen uns oft völlig was anderes, als die Worte, die mein gegenüber sagt. Wann hast du dir falsches Bild von jemandem gemacht. Gab es zweite Chance. Wie ist es, wenn wir Augen zumachen und unseres Gegenüber mit anderen Sinnen wahrnehmen. Hören wie bei The Voice of Germany. Früher habe ich mir von den Menschen, mit denen ich oft am Telefon zu tun hatte, ein Bild gemacht. Bei einem persönlichen Treffen kamen dann die Überraschungen. Positiv wie negativ. In der Mythologie ist das Auge ein wichtiges Symbol. Auge Gottes, Sonnenauge, blaues Auge. Hast du ein drittes Auge. Was möchtest du am liebsten gar nicht sehen. Wann ist deine Sicht getrübt. Was erfreut dein Auge. Liebe auf den ersten Blick? Fühlst du dich durchschaut. Läufst du blind durch die Gegend. Magst du die Blicke anderer. Versteckst du dich und deine Gefühle hinter Sonnenbrille. Gönne deinen Augen eine Pause, schliesse sie und höre...
Wünsche dir tolle und aufmerksame Minute. Jana

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Herznah 365 Minuten Achtsamkeit Danke

Früchte des Lebens. Viele von Euch haben Erntedankfest gefeiert...

...Jeden Tag beschenkt uns die Natur mit ihren Früchten, egal wie wir sie behandeln. Was gibst du ohne Gegenleistung zu erwarten. Was sind die Früchte deines Hierseins. Wann hast du bewusst deinem Körper danke gesagt, deinen Händen, Beinen, dem Herz. Lobst du dich genug. Erwartest du Lob von anderen. Wann hast du jemanden angelächelt und einfach danke gesagt. Wer hat sich bei dir bedankt. Spürst du bei dem Wort "Danke" Wärme oder eher Abneigung. Verschränke deine Arme vor deiner Brust, umarme dich und sage zu dir DANKE.
Wünsche euch tolle und aufmerksame Minute. Eure Jana

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365 Minuten Achtsamkeit - Geburtstag

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Geburtstag

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Jedes Jahr aufs Neue...

Wir haben Geburtstag, wir werden eingeladen. Warum feiert man diesen Tag? Ist der mir wichtig. Möchte ich an diesen Tag gar nicht erinnert werden. Welcher Geburtstag war der einprägsamste. Was ist mir wichtig im Leben. Was wünsche ich mir. Mit wem möchte ich diesen Tag verbringen. Habe ich Angst vor einer Zahl. Fühle ich mich der Zahl entsprechend.

Wünsche euch tolle und aufmerksame Minute. Eure Jana

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Wolken

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Schau in den Himmel, egal ob sonnig oder bedeckt und nimm die Gefühle wahr, die...

...in dir entstehen. Freude, Trauer, Sehnsüchte, Erinnerungen. Was bedrückt dich. Was möchtest du mit den Wolken ziehen lassen. Was für Formen, Farben entstehen. Was in deinem Leben zieht schnell vorbei oder fliesst langsam dahin. Gibt es ein Lichtblick?
Wünsche euch tolle und aufmerksame Minute. Eure Jana

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